Snakeboard
Nachdem ich seit Heute vom Frühlingsfieber infiziert bin und meine Beine den durch den Winter fett gewordenen Rest des Körpers bewegen wollen, ist mir im Keller mein altes Snakeboard in die Hände gefallen.
Ein Snakeboard ist quasi ein in der Mitte geteiltes Skateboard, dessen Plates durch eine sogenannte Bar verbunden ist. Alle Teile sind gegeneinander beweglich. Durch eine Bindung wie beim Snowboarden festgeschnallt, bewegt man sich schlangenähnlich und führt diverse Tricks und Sprünge aus. Diese ähneln eher dem wintersportlichen Snowbaorden als dem Skateboarden, durch die feste Verbindung mit dem Snakeboard könnte man auch nie Tricks wie ein Pop Shove-it oder Kickflip ausführen. Will man aber auch nicht, da beim Snakeboarden eher auf die Beherrschung der eigentümlichen Bewegung Wert gelegt wird.
Snakeboards werden seit Ende der Neunziger nicht mehr hergestellt und ich habe damals wahrscheinlich noch eins der letzten Spluge-Modelle der Firma Snakeboard bekommen. Seit 2000 heißen ähnlich aussehende Modelle Streetboards und unterscheiden sich vor allem darin, dass die Bar aus dem gleichen mehrfach laminierten Holz wie die Plates besteht.
Langer Rede, kurzer Sinn: ich werde mir in nächster Zeit mehr als einmal den Boden aus nächster Nähe anschauen und testen, ob Teer genauso hart ist, wie vor über zehn Jahren.