
Seit gestern wird der letzte Hype von Google durchs virtuelle Dorf gejagt: Google Buzz.
Um Wave ist es schon lange sehr still geworden, da zaubert der Suchmaschinenriese das nächste As im Kampf um Marktanteile im World Wide Web aus dem Ärmel. Buzz soll wahrscheinlich unter anderem dem Microblogging-Dienst Twitter und den Status-Update-Features diverser Social Networks Paroli bieten und versucht das Ganze durch Integration einiger Dienste (flickr, Twitter, Picasa, Google Reader und Chat) aufzupeppen.
Die Darstellung ist ähnlich der Real-Time-Aggregatoren á la FriendFeed, wobei mir persönlich durch die Google Mail-Ansicht die Übersicht verloren geht. Mit Weboberflächen für E-Mail bin ich noch nie warm geworden. Da die API auch gleich mit freigegeben wurde, wird es nicht lange dauern, bis die ersten Desktop-Clients verfügbar sein werden. Vielleicht wird die Entkopplung aus der Mail-Oberfläche dem Ganzen die für mich nötige Klarheit wiedergeben.
Bis dahin werde ich ohne Buzz auskommen. Müssen.
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