Alte Dinge. Gut abgehangen. II

Lazy sunday

Das Politische lassen wir mal außen vor, sonst würde ich mich in Rage reden. Vielleicht ein anderes Mal. Von daher gibt es heute das abgehangene der letzten Tage im weichgespülten Themenmix.

Musikstreaming ist und bleibt scheisse

So ganz vereinfachen lässt sich das leider nicht: ich möchte Spotify nicht mehr missen, aber das hat eigentlich nur den Grund des großen Musikkatalogs und dass ich Spotify eher zum Stöbern nach Musik benutze. Wenn ich dann mal einen Künstler/Band entdeckt habe, kaufe ich mir meistens das Album per iTunes, um ein wenig dafür zu sorgen, dass mehr Geld für den Künstler für seine Arbeit bei ihm landet. Und auch, weil die ganze Musik weg wäre, wenn ich mich mal wirklich dazu aufraffen würde, das Abo zu kündigen. Valentina hat sich ein paar Gedanken zum Geschäfts- und Vergütungsmodell gemacht.

Heute schon gespawnt?

Dom siniert über das Leben nach dem virtuellen Tod. Ich bin ja selber so einer, der ziemlich oft das Gamepad in die Ecke schmeisst, wenn ich den Pixeltod sterbe und damit aus der Geschichte geworfen werde. Ich habe dann meistens keine Lust mehr, an einem entfernten Speicherpunkt die letzten Minuten nachzuholen und beende das Spiel. Außer natürlich Roguelike-Dungeon-Crawler bei denen das Ableben des Charakters zum Spielablauf dazu gehört, um weiterzukommen.

Spieleklassiker im neuen Gewand

Noch ein Text von Dom, der die Bethesda-Pressekonferenz auf der diesjährigen E3 verfolgt hat und die bald erscheinenden Neuauflagen von Doom, Dishonored und Fallout kommentiert. Ich habe ja auch ein wenig Angst, dass Bethesda sich an den letzten Spielen von Ubisoft orientieren könnte. Far Cry 4 und Watch Dogs habe ich zwar auch gespielt, aber eigentlich waren beide Spiele großer Mist, wenn man sich das große Ganze anschaut. Die Geschichte beider Spiele wird komplett von den repetitiven Spielmechaniken in der Open World zunichte gemacht. Und leider muss man einen großen Teil der Minispiele spielen, damit sein Charakter stark genug für die Hauptmissionen ist.

Philae is back!

Ich würde gerne manchmal in der Zeit zurückreisen und bestimmten historischen Ereignissen beizuwohnen. Die Mondlandung ist eins davon, dass so imposant und unvorstellbar ist, dass man sich, ohne dabei gewesen zu sein, die damalige Stimmung gar nicht vorstellen kann. Die Landung auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko (ja, die genaue Schreibweise musste ich googlen) mittels der Sonde Rosetta und dem Lander Philae ist in meinen Augen auch so ein verdammt krasses Ding der Wissenschaft. Da fliegt man jahrelang mit einer deaktivierten Sonde durchs Weltall, benutzt Planeten um Geschwindigkeit und die korrekte Richtung zum Kometen zu erlangen und ist dann sogar in der Lage, eine Umlaufbahn um selben einzunehmen und einen kleinen Roboter auf die Oberfläche zu schubsen. Der Lander konnte sich leider nicht wie geplant auf der Oberfläche verankert werden und landete schließlich (vermutlich) in einer Senke, in der er zu wenig Sonnenlicht zum Aufladen seiner Batterien bekam. Nach noch nicht einmal 60 Stunden waren die Batterien alle, aber mittlerweile hat sich der Komet der Sonne soweit genähert, dass der Lander wieder genug Saft hat. He is alive!

Der neue, heiße Scheiss im Webdesign

Ein Artikel, der sich mit Flat/Material Design, Scrolling/Gestures, Animationen und dem hoffentlich kommenden Trend und Implementierung von Vektorgraphiken in die Browser beschäftigt. Ganz nett zu lesen und auch nur ein Überblick, dem man Projektverantwortlichen zum Lesen in die Hand drücken kann. Wer Demos oder Tutorials zu den Themen sucht, ist hier leider fehl am Platz.

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