Bestes Foto 2011

Bestes Foto 2011 - Bär

Durch Tigions Blog auf die Blogparade von Martin aufmerksam geworden, gebe ich doch einfach auch mal meinen Senf beziehungsweise Bild ab. Einfach war es nicht, denn es warteten ganz schön viele Bilder darauf, den Titel "Mein bestes Bild des Jahres 2011" zu erhalten.

Schlussendlich ist es der Bär geworden. Mit einem fetten 400er und einer 40D an einem schönen farblichen Herbsttag aufgenommen. Eigentlich hätten es noch ganz andere Bilder verdient, die ganz besondere und wichtige Momente in diesem Jahr abgelichtet haben. Mir waren sie aber zu privat, um sie ins Internet zu stellen. Unten folgen dafür noch ein paar andere Aufnahmen, die ich dieses Jahr gemacht habe. Für mein Empfinden auch ganz nett anzuschauen.

Und ich habe mir mal wieder vorgenommen, mehr mit dem festen 50er zu fotografieren. Im nächsten Jahr.

Bestes Foto 2011 - Mond

Bestes Foto 2011 - Adler

Bestes Foto 2011 - Blume

Bestes Foto 2011 - Seifenblase

Game, Set and no Match

Game, Set and no Match

Ich werde mir zum ersten Mal nicht den neuesten Scheiß von Apple zulegen: iTunes Match. Ich sehe keinen Sinn darin, einen Abgleich meiner Musik über die Apple-Server zu machen. So oft sind iPhone und iPad nicht vom Rechner getrennt und dann ist auf dem iPad gar keine Musik gespeichert und auf dem iPhone auch nur ein Teil meiner Musikdatenbank. Das iPad steuert zu Hause iTunes auf dem iMac, der die Musik über eine Airport Express an die Stereoanlage weitergibt. Mir fehlt da also ein Szenario, bei dem ich iTunes Match wirklich bräuchte. Bis jetzt.

Eine Streaming-Flat würde ich da eher begrüßen. So in der Form von 5 Euro pro Monat und vielleicht eine Begrenzung in der Anzahl von streambaren Titeln, die sich nicht in meiner eigenen Datenbank befinden. Um mich anzufixen, mehr Musik zu kaufen, was bei mir bestimmt klappen würde. Ich stand ja schon früher in Plattenläden (ja, sowas gab es mal) herum und habe mir fast jede Scheibe angehört und bin eigentlich selten ohne eine neue CD nach Hause gegangen. Verstehe einfach nicht, warum Apple nicht auch diesen Weg geht. Direkt in iTunes integriert, die Empfehlungen noch ein wenig verfeinert und mit Informationen aufgepeppt. Für das Geld darf ich pro Monat mir 500 Songs anhören. Das wäre doch mal etwas…

Über Netzwerk auf einen MySQL-Server unter MAMP zugreifen

Über Netzwerk auf einen MySQL-Server unter MAMP zugreifen

Zum Testen eines Szenarios bin ich gerade dazu gezwungen worden, auf einen MySQL-Server von MAMP von einem anderen Rechner aus zuzugreifen. Das lässt eine Default-Installation zum Glück nicht zu, auch wenn man MAMP sowieso nicht als Produktivsystem nutzen sollte.
Egal, wie schafft man es, von einem anderen Rechner auf einen MySQL-Server zuzugreifen? Die Datei /Applications/MAMP/tmp/mysql/my.cnf bearbeiten und die Zeilen

bind-address = 127.0.0.1

und

MAMP_skip-networking_MAMP

auskommentieren, so dass sie folgendermaßen aussehen

#bind-address = 127.0.0.1
#MAMP_skip-networking_MAMP

MySQL-Server neu starten und in der Tabelle user der Datenbank mysql einen User für den zugreifenden Rechner erstellen. Dazu muss im Feld Host der Hostname oder die IP-Adresse des zugreifenden Rechners stehen. Fertig.

Pfaden verloren

Pfaden verloren

Die letzten Tage war ich nicht der Einzige, der sich Path angeschaut hat und erstmal von der UI begeistert war. Path ist in erster Linie nichts weiter als ein weiteres Social Network. Zugegeben: ein Social Network mit der zur Zeit schönsten mobilen App. Auch der Ansatz, dass es sich bei einem Social Network um ein Netzwerk von wirklichen Freunden und Verwandten handeln soll, gefällt mir. Bei Path kann man sich nur mit 150 Profilen anfreunden. Mehr nicht.

Trotzdem habe ich mal wieder was auszusetzen: auch wenn die UI noch nett anzusehen ist, ist mir mein Stream schon mit unter 10 Freunden zu voll. Voll mit Informationen, die ich nicht benötige. Ich muss nicht von all meinen Freunden wissen, wann sie ins Bett gehen, aufstehen, wie das Wetter zu diesen Zeiten bei ihnen ist. Ich muss nicht von allen wissen, welche Musik sie gerade hören, besonders weil mein eigener Musikgeschmack sehr konträr zu denen meiner Freunde ist.

Ich würde mir ein Social Network wünschen, in dem ich auf Profilebene bestimmen kann, welche Informationen ich von diesem Freund in meiner Timeline sehen möchte. Wenn ich auf das Profil gehe, kann ich ja gerne alle Updates sehen. Dann gehe ich bewußt auf sein Profil. Aber meine Timeline würde ich gerne auf diese Art Filtern können.
Überhaupt fehlt mir in jedem Social Network die Möglichkeit zu Filtern. Bei Facebook kann ich zwar diverse Dienste verbieten, in meiner Timeline aufzutauchen, aber das bezieht sich dann gleich auf alle Profile. Vielleicht möchte ich aber doch von einigen Freunden wissen, welche Musik sie gerade hören oder ob sie schon aufgestanden sind.

Ansonsten muss ich mal schauen, wie sich Path entwickelt und ob ich es weiter benutzen werde. Das Posten der Statusupdates zu Twitter, Facebook und Foursquare ist ja eigentlich auch ganz nett, aber sollte man jeden Status in gleicher Form in alle Netze rausposaunen, besonders wenn sich die Kontakte in den Netzen überdecken?

Halleluja oder so

Halleluja oder so

Seit Montag ist es wieder soweit: die Weihnachtszeit ist eröffnet. Ab sofort kann man sich also wieder dem Genuss schlechtem Alkohols, totgerösteter Nüsse und fettiger meterlanger Bratwürsten widmen. Mit der Ausrede in fünf Wochen ein asketisches Leben beginnen zu wollen. Wie jedes Jahr.

Jetzt reden wir schon mit Computern

Jetzt reden wir schon mit Computern

Apple hat es geschafft, eine schon totgeglaubte Technologie zu adaptieren, zu verbessern und auf den Markt zu werfen: die computergestützte Spracherkennung. Eigentlich schon ein alter Hase, schon seit den 1980ern aus den Kinderschuhen entwachsen, hat sich diese Technologie nicht wirklich durchsetzen können. Und jetzt kommt Apple daher, kauft einen Entwickler von Sprachtechnologie auf (besagtes Siri) und integriert es in sein iPhone 4S. Und das in der deutchsprachigen Umsetzung noch nicht einmal umfangreich und mit "Fehlern" behaftet. Und trotzdem kommt man auf Anhieb zurecht und möchte es nutzen.

Im Kleingedruckten erwähnt Apple dann auch, dass Siri sich noch im Betastadium befindet und auch nicht alle Sprachen (und in den Sprachen nicht alle Funktionen) unterstützt werden (zur Zeit Englisch, Französisch und Deutsch). Trotzdem funktioniert Siri ziemlich gut, wenn man sich angewöhnt, die Befehle so zu artikulieren, wie man es einem Menschen gegenüber tun würde. Nur das Abspielen von Musik aus dem iPod funktioniert mit einem deutschen Profil nicht sonderlich zufriedenstellend. Meine meist englischsprachig lautenden Bandnamen versteht Siri nicht und ist daher nutzlos.
Das Versenden von E-Mails, SMS, Anlegen von Terminen und Notizen klappt aber in weiten Teilen anstandslos und ist mehr als hilfreich, wenn man zum Beispiel während eines Spaziergangs ohne Anzuhalten oder sein iPhone aus der Tasche holen müssen, einen neuen Kalendereintrag erstellen möchte.

In Star Trek ist eine vielgenutzte Schnittstelle zum Computersystem die Sprache. Wenn Apple es schafft, die Messlatte immer höher zu setzen und auch die schon vorhandenen Spracherkennung auf anderen Systemen verbessert wird, kann ich mir schon vorstellen, dass wir immer öfter mit unseren Endgeräten direkt kommunizieren werden.

Keinen Spaß den Nullen und Einsen!

Beim gestrigen Schauen von Tron stellte ich mir kurz vor, wie so eine Versammlung nutzloser Programme wie Virenscanner oder Personal Firewalls ablaufen würde. Wahrscheinlich klopfen sich in abgetragenen Anzügen mit flackernden Lichtstreifen Norton und Symantec gegenseitig auf die Schultern. Ähnlich wie die ganzen selbsternannten SEOs und Social Media Experten dieser Welt sich in ihren eigenen Blogs und Google+-Kreisen treffen, um die Auswirkungen des neuesten Pagerankupdates auf ihre Blogs zu messen oder Invites von Social Network Nummer Drölftausend in Gewinnspielen untereinander zu verteilen.

Die Vorstellung, wie sich Software über uns dumme User lustig machen könnte, fand ich sehr erheiternd. Beim nächsten Crash von Xcode werde ich mich nicht mehr aufregen, sondern ganz gelassen, die verlorene Arbeit wiederholen. Nur um den Nullen und Einsen den Spaß zu verderben. Hossa!

Kantige, runde Ecken

Kantige, runde Ecken

Bevor ich mich gleich auf die Couch werfe, um die ganzen verpassten "The Big Bang Theory"-Folgen aufzuholen, versuche ich Stefan zu erklären, was es mit den abgerundeten Ecken und dem Hintergrund-Effekt der Links unter den Artikeln auf sich hat.

Hierbei handelt es sich um gar nicht so große CSS-Magie: CSS3-Transitions und dem eigentlich schon recht alten border-radius. Folgender Code-Schnipsel sollte eigentlich auch schon recht selbsterklärend sein:

a {
	-moz-border-radius: 5px;
	-webkit-border-radius: 5px;
	border-radius: 5px;
	text-decoration: none;
}

a:hover,
a:focus {
	-webkit-transition-property: background;
	-webkit-transition-duration: 0.3s;
	-webkit-transition-timing-function: ease-in;
	-moz-transition-property: background;
	-moz-transition-duration: 0.3s;
	-moz-transition-timing-function: ease-in;
	transition-property: background;
	transition-duration: 0.3s;
	transition-timing-function: ease-in;
	background-color: #009cff;
	color: #fff;
}

Die Präfixe (-moz- und -webkit-) für ältere Mozilla- bzw. Webkit-Browser wie Safari sind nur zur breiteren Unterstützung enthalten.

Für abgerundete Ecken benötigt man nur die Angabe für border-radius. In meinem Fall sind das 5 Pixel für alle Ecken.

Für den Übergangseffekt, wenn man mit der Maus über die Links fährt, verwende ich die CSS-Eigenschaft transition. In meinem Fall bezieht sich transition auf den Hintergrund, dauert 0.3 Sekunden und der Wert "ease in" beschreibt die Kurve, wie der Effekt zeitlich verläuft.
Noch Fragen?