Keinen Spaß den Nullen und Einsen!

Beim gestrigen Schauen von Tron stellte ich mir kurz vor, wie so eine Versammlung nutzloser Programme wie Virenscanner oder Personal Firewalls ablaufen würde. Wahrscheinlich klopfen sich in abgetragenen Anzügen mit flackernden Lichtstreifen Norton und Symantec gegenseitig auf die Schultern. Ähnlich wie die ganzen selbsternannten SEOs und Social Media Experten dieser Welt sich in ihren eigenen Blogs und Google+-Kreisen treffen, um die Auswirkungen des neuesten Pagerankupdates auf ihre Blogs zu messen oder Invites von Social Network Nummer Drölftausend in Gewinnspielen untereinander zu verteilen.

Die Vorstellung, wie sich Software über uns dumme User lustig machen könnte, fand ich sehr erheiternd. Beim nächsten Crash von Xcode werde ich mich nicht mehr aufregen, sondern ganz gelassen, die verlorene Arbeit wiederholen. Nur um den Nullen und Einsen den Spaß zu verderben. Hossa!

Kantige, runde Ecken

Kantige, runde Ecken

Bevor ich mich gleich auf die Couch werfe, um die ganzen verpassten "The Big Bang Theory"-Folgen aufzuholen, versuche ich Stefan zu erklären, was es mit den abgerundeten Ecken und dem Hintergrund-Effekt der Links unter den Artikeln auf sich hat.

Hierbei handelt es sich um gar nicht so große CSS-Magie: CSS3-Transitions und dem eigentlich schon recht alten border-radius. Folgender Code-Schnipsel sollte eigentlich auch schon recht selbsterklärend sein:

a {
	-moz-border-radius: 5px;
	-webkit-border-radius: 5px;
	border-radius: 5px;
	text-decoration: none;
}

a:hover,
a:focus {
	-webkit-transition-property: background;
	-webkit-transition-duration: 0.3s;
	-webkit-transition-timing-function: ease-in;
	-moz-transition-property: background;
	-moz-transition-duration: 0.3s;
	-moz-transition-timing-function: ease-in;
	transition-property: background;
	transition-duration: 0.3s;
	transition-timing-function: ease-in;
	background-color: #009cff;
	color: #fff;
}

Die Präfixe (-moz- und -webkit-) für ältere Mozilla- bzw. Webkit-Browser wie Safari sind nur zur breiteren Unterstützung enthalten.

Für abgerundete Ecken benötigt man nur die Angabe für border-radius. In meinem Fall sind das 5 Pixel für alle Ecken.

Für den Übergangseffekt, wenn man mit der Maus über die Links fährt, verwende ich die CSS-Eigenschaft transition. In meinem Fall bezieht sich transition auf den Hintergrund, dauert 0.3 Sekunden und der Wert "ease in" beschreibt die Kurve, wie der Effekt zeitlich verläuft.
Noch Fragen?

Auf neuen Pfaden

Auf neuen Pfaden

Bevor ich bezugnehmend auf das Bild anfange, über das Wetter zu reden und einen krampfhaften Versuch starte, eine Metapher für meinen Versuch, dieses Blog wiederzubeleben, zu finden, lasse ich es einfach gleich. Ja, ich fange ein neues Kapitel des Bloggens an. Obwohl alle behaupten, Blogs sind tot. Keiner kommentiert mehr in Blogs. Es werden nur noch Postings in Social Networks wie Facebook oder Google+ kommentiert, deren Platz in der Timeline so kurz wie das Leben der Eintagsfliege, die ich gerade zwischen meinen Fingern zerquetscht habe, ist.

Auch könnte ich an dieser Stelle schreiben, was ich denn für kongeniale Ideen habe, um dieser Seite wieder Leben einzuhauchen. Wenn ich denn welche hätte. Eigentlich weiß ich nur, was ich nicht machen möchte. Um den konjunktiven Hauch dieses Postings zu verlassen: ich weiß, was ich will.

Und ich lass mich selbst überraschen, ob der Punkt kommt, an dem ich zurückschauen und sagen werde: "Junge, du hast es geschafft."

Auf ein Neues!

Start des Terminals beschleunigen

Wer keinen großen Wert auf die Systemlogs legt und mit der Startgeschwindigkeit des Terminals unter Mac OS X unzufrieden ist, sollte folgenden Befehl in einem (*tataa*) Terminal ausführen:

sudo rm -rf /private/var/log/asl/*.asl

Danach startet das Terminal "gefühlt" ein wenig schneller. Und wer noch das Terminal im Stil der guten alten Quake-Konsole öffnen möchte, dem lege ich Total Terminal ans Herz. Nur den God-Mode gibt es leider nicht.

Status Bar in iPhone/iPad-Apps entfernen

Ich arbeite mich gerade tiefer in die iOS-App-Entwicklung ein und das Blog wird mir in Zukunft wieder als Möchtegern-Wiki/Schnippselhalde dienen. Vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, das auch andere interessant finden könnten.

Steigen wir mit etwas ganz banalem ein: das Verstecken der Statusbar in einer iPhone/iPad-App. Ganz einfach in der plist-Datei der Anwendung den Key "Status bar is initialy hidden" erstellen und, wer hätte es gedacht, auf den Wert "YES" stellen. Fertig.

Rebirth auf dem iPad

Rebirth auf dem iPad
Vor mehr als zehn Jahren habe ich mit einem Freund knapp 300 DM für dieses Stück Software ausgegeben, jetzt gibt es sie für knapp 12 Euro im iTunes-Store: Rebirth for iPad.

Damals war ich eigentlich nur an der 808 und der 909 (den Drum-Synthesizern) interessiert und im jugendlichen Leichtsinn der Meinung, die krassesten und fettesten Beats erstellen zu können. Lag wohl an meinem eher mangelhaften Musiktalent, dass daraus nicht sonderlich viel geworden ist.

GrowlMail mit Mac OS X 10.6.5

GrowlMail mit Mac OS X 10.6.5
Nach dem Update auf Mac OS X 10.6.5 verweigert GrowlMail mit dem erneuerten Mail.app den Dienst. Wer das Update für GrowlMail nicht abwarten kann, öffnet einfach die Datei Info.plist mit dem systemeigenen Property List Editor und ändert die beiden Werte für den Parameter SupportedPluginCompatibilityUUIDs.

Die neuen Werte lauten (siehe auch oben im Screenshot)
857A142A-AB81-4D99-BECC-D1B55A86D94E
BDD81F4D-6881-4A8D-94A7-E67410089EEB

Die Info.plist findet Ihr entweder in eurem Userverzeichnis unter Library/Mail/Bundles/GrowlMail.mailbundle/Contents oder wenn Growl systemweit installiert wurde im Verzeichnis /Library/Mail/Bundles/GrowlMail.mailbundle/Contents.
Solltet ihr Mail.app schon gestartet haben und GrowlMail wurde schon deaktiviert, müsst Ihr dieses aus einem deaktivierten Bundles-Ordner in den Ordner Bundles zurückkopieren.
Nach einem Neustart von Mail.app sollte GrowlMail auch wieder seinen Dienst verrichten.

Solid State Drive – Ein Segen

Solid State Drive - Ein Segen
Vor etwas mehr als dreieinhalb Jahren wagte ich den Sprung in das Apple-Lager. Ich besaß zwar schon einen iPod nano, aber im Desktop- und Laptopbereich war ich eingeschworener Windows-Jünger. Ein kurzer Ausflug in das Linux-Lager (Debian und Ubuntu) machte mir deutlich, dass ich zu alt zum Frickeln geworden bin und mich nach etwas Beständigem sehnte. Ein MacBook Pro (Version 2,2) wurde angeschafft.

Die 120 GByte-Festplatte wurde erst letztes Jahr durch eine Größere ersetzt, aber die letzten Monate zeigten mir besonders im Kundeneinsatz vor Ort, dass dreieinhalb Jahre auch bei Apple eine Menge Zeit ist und die Alters- und Gebrauchsspuren sich nicht nur äußerlich bemerkbar machen.
Ein neues Laptop muss also her. Apple hat zwar der MacBook Pro-Familie in letzter Zeit eine Menge Aufmerksamkeit in Form von Upgrades geschenkt, aber mein neues Laptop sollte doch ein wenig kleiner sein als das 15"-Ungetüm. Dieser ersetzte zwar damals meinen kompletten Desktop, wurde aber selbst vor knapp einem Jahr durch einen schönen iMac vom Schreibtisch verbannt.

Was also tun? Warten, bis endlich die 13"-MacBook Pros vernünftige Prozessoren bekommen? Bei der (Windows-)Konkurrenz schauen? Oder doch dem Geek-Wahn Tribut zollen und sich endlich mal ein Solid State Drive zulegen, dessen Technik seit Monaten in den diversen Publikationen gehuldigt wird? Nach kurzem Überlegen siegte der Geek in mir (ein neues 13"-MacBook Pro kann ich mir ja immer noch zulegen) und aus dem Hause Corsair wurde die 240GByte große SSD der Force-Serie bestellt und heute Abend endlich eingebaut.

Kürzestes Resümee: kauft Euch solch eine "Platte"! Wahnsinn, was für ein Flaschenhals Festplatten doch in neuen Rechnern sein müssen. Das MacBook rennt schneller als der iMac, vom Booten über Programme starten und selbst das Arbeiten in Photoshop ist deutlich schneller. Die doch recht teure Investition hat sich in meinen Augen aber schon gelohnt. Es ist wieder eine Freude, mit dem MacBook zu Arbeiten.
Zum Vergleich habe ich noch drei Xbench-Ergebnisse:
Xbench, MacBook Pro 2,2 mit 320 GByte Festplatte
Xbench, MacBook Pro 2,2 mit Solid State Drive
Xbench, iMac 9,1 mit 1TByte Festplatte