Grillen

Über den Weg Gelaufenes in KW12

Diese Woche lag im Zeichen des Frühlingsanfangs und irgendwie gab es wenig Artikel, die ich mir überhaupt zum Lesen markiert habe. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich wenig dazu kam, meine RSS-Feeds zu scannen.

  • Wunschliste für die Integration von composer in TYPO3
    Alexander Schnitzler hat auf Github einige Zeilen geschrieben, wie er sich selber die Integration von composer für TYPO3 vorstellt. Die Kommentare sind lesenswert, weil sie noch mehr Punkte aufgreifen.
  • Karabiner-Elements
    Tool, mit dem ich die Media-Tasten von macOS auf meine Pok3r-Tastatur legen konnte. Endlich.
  • Interview mit Donald Trump mit dem Time-Magazin
    Auf der einen Seite total faszinierend, wie so jemand Präsident eines riesengroßen und vor allem bunten Staat werden kann. Auf der anderen Seite beängstigend.
  • OpenEmu – Emulator für diverse Systeme
    Auf der Suche nach einem SNES-Emulator für den Raspberry Pi drauf gestoßen, ausprobiert und für gut befunden. Alte Spiele auf macOS mit dem PlayStation-Controller spielen. Wunderbar.
  • RetroPie – Emulator für den Raspberry Pi
    Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber das scheint genau das zu sein, was ich für den Mini-Rechner benötige. Wenn das wirklich mit einem PlayStation-Controller zu koppeln ist, wird mein Sohnemann das hoffentlich wie ich hervorragend finden.
  • Der letzte Brand
    Faszinierendes Interview eines Workaholic und in Perfektion versessenen Mannes, der nicht zum ersten Mal alles hinschmeisst, weil es nur noch betriebswirtschaftliche Maximierung für seine Tätigkeit gibt. Nicht nur, dass ich Monkey 47 immer noch allen anderen Gins bevorzuge, weil er für mich die schönste, fruchtig-würzige Geschmacksnote hat, ich würde gerne mal so einen Williams aus seiner Brennerei probieren. Leider unbezahlbar.
Antiallergika

Über den Weg Gelaufenes in KW11

Irgendwie habe ich es vergessen für die zehnte Woche meinen Reader zu entrümpeln. Auf der anderen Seite komme ich momentan gerade sowieso kaum dazu, Artikel mehr als die Phase des Scannens zu gönnen. Was sie echt nicht verdient haben. Die meisten jedenfalls.

  • KoN (King of Nothing)
    ist ein Rogue-like der in sieben Tagen aus der Feder von TINYTOUCHTALES und Max Fiedler. Die Macher des hervorragenden Smartphone-Kartenspiels haben dann auch nur fünf Tage für die Umsetzung eines Threes-Rogue-Likes benötigt. Scotty wäre stolz.
  • Thimbleweed Park wird endlich veröffentlicht
    Ich habe ja seit der ersten Ankündigung es so gut wie vermieden, Screenshots, Videos oder Artikel über das neue Machwerk von Ron Gilbert (unter anderem) anzuschauen und zu lesen. Auch wenn es nicht der große Wurf wird, möchte ich das Spiel ohne irgendwelche Beeinflussung genießen. Der Anspruch an ein neues Grafik-Adventure besonder in dem Stil ist einfach nicht zu erfüllen, das ist mir jetzt schon klar. Aber vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt. Hoffentlich.
  • Is design dead?
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen langen Artikel noch gar nicht gelesen habe, aber wenn es dort wirklich um die Praktiken des Extreme programming (XP) und Software-Design geht, habe ich das auf jeden Fall vor.
  • CSS Grid Layouts werden der neue Scheiss
    Die Unterstützung von Flexbox ist mittlerweile so stark, dass man es ohne Nachdenken verwenden kann und auch „Frameworks“ wie Bootstrap verwenden diese Methode in Version 4. Der „Nachfolger“ steht nun schon in den Startlöchern und erlaubt unter anderem zweidimensionale Grids anzulegen, die man so auch nicht mit Flexbox hinbekommt. Jedenfalls nicht mit purem CSS. Hier und hier gibt es noch ein paar Infos.
  • Die MiniDisc
    Ich wollte damals immer einen MiniDisc-Player haben, aber die waren für einen Schüler einfach viel zu teuer.
Frühling

Über den Weg Gelaufenes in KW9

Der Frühling ist da. Sagt mein Körper. Und geht mir seit Tagen auf die Nerven, indem er mich total lahmlegt. Grippegefühl, Fieber, Muskelschmerzen und die Lunge tut weh. Allergiker kennen sowas. Nicht-Allergiker schauen einen immer unverstanden an. So von wegen „ist doch nur Frühling?“. Egal, mal wieder zu nichts gekommen, noch nicht mal zum Zocken. Mit Kopfschmerzen und einer Reaktionszeit eines schmelzenden Gletschers kommt man Computerspielen nicht weit.

  • Kleiner Rand über Docker
    Die technischen Probleme kann ich so zwar nicht nachvollziehen, die Hürde Docker in einem relativ kleinen Entwicklungsteam, das überwiegend Websites oder Teile von Websites entwickelt, ist aber viel höher als der Nutzen.
  • Passwort-Apps auf Android und ihre Lücken
    Ein Team des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie hat mal die gängigen Passwort-Manager-Apps auf Android-Basis auseinandergenommen. Jetzt hätte ich gerne mal so ein Dossier für iOS-Apps. Danke.
  • Schöne Anleitung zum Deployen per FTP und Bitbucket Pipelines
    Boah, FTP, da bekomme ich immer noch Gänsehaut, warum das im 21. Jahrhundert scheinbar immer noch die gängige Methode ist, um sich mit Webspace zu verbinden. Schlimm das. Die YAML-Konfiguration kann man sich aber auch einfach auf SSH zurechtbiegen.
  • git flow als einfaches Branching-Model
    Kleine Teams brauchen geringen Overhead beim Entwickeln. Wenn man dann eigentlich noch einen Manager fürs Versionieren und Deployen brauchen würde, was zwar eigentlich sinnvoll wäre, würde das Budget kleinerer Projekte nicht mehr reichen.
  • Ein weiteres einfaches Branching-Model für git
    Ich habe es mir noch nicht durchgelesen, aber beim Überfliegen habe ich es so verstanden, dass immer im Master entwickelt wird. Das ist für mich keine Option, weil mein Deployment auf gewisse Branches aufsetzt. Wenn in diese gepushed wird, wird das entsprechende Deployment ausgelöst und der Master-Branch ist halt gleichzusetzen mit dem Stand im Livesystem.
  • Kleines und feines Best Practices in Extbase
    Oliver Klee hat sich die Mühe gemacht und eine Menge Tips und Tricks zum Entwickeln in Extbase zusammengestellt. Kann man einiges lernen und sich für seine eigene Entwicklung abschauen.
Straßenpflaster

Über den Weg Gelaufenes in KW8

Die letzte Woche war geprägt von Arbeit, selbst gemachtem Freizeitstress und irgendwie viel zu wenig Zeit zum Internet durchforsten oder Podcast hören. Von daher fällt die Liste recht unspektakulär und kurz aus.

  • GitKraken
    Ausprobiert und für gut befunden, auch wenn ich eigentlich keinen Standalone-Git-Client brauche, da mir der eingebaute Client in PhpStorm reicht. Ich werde dem Kraken aber die nächste Woche mal an seiner Stelle verwenden, vielleicht hat er ja das ein oder andere Feature, was mir mehr zusagt.
  • Anleitung zur Integration des CKEditors in TYPO3
    Ich habe leider noch überhaupt keine Zeit gehabt, mir den neuen WYSIWYG-Editor von TYPO3 anzuschauen, obwohl ich den alten RTEHtmlArea mit aller Inbrunst hasse. Auch mal für nächste Woche vornehmen.
  • Cloudbleed
    Das schlug ja ein wie eine Bombe letzte Woche, auch wenn der nächste Punkt in der Liste viel schlimmer ist. Trotzdem hatte Cloudflare monatelang einen Fehler in seinem SSL-Proxy, der nicht nur den angeforderten SSL-Traffic zum Client auslieferte, sondern auch Teile des SSL-Verkehrs anderer User. Wenn da jemand sich die Mühe gemacht hat über diesen Zeitraum brav mitzusniffen, dürfte jemand jetzt über eine Menge Rohdaten mit Passwörtern und Kreditkarten-Informationen verfügen.
  • Zwei gleiche Hashes darf es nicht geben
    Ich habe es jetzt nicht überprüft, aber in der dunklen Erinnerung haben früher ziemlich viele Systeme ihre Hash-Verfahren auf SHA1 basieren lassen. Seit Jahren ist dies aber auf dem absteigenden Ast und wird durch andere Verfahren wie RSA ersetzt. Zum Glück.
  • Ist Zelda 1 das bessere Zelda?
    Ein Video, in dem erörtert wird, dass das erste Zelda das bessere Zelda ist. Weil es in erster Linie den Spieler nicht an die Hand nimmt, wie es fast jedes aktuelle Spiel macht. Ich sollte mir vielleicht doch einen NES Mini besorgen, um zu testen, ob das stimmt. Oder mal schauen, ob es das noch für den 3DS gibt. The Legend of Zelda habe ich zu meiner Schande noch nie gespielt.
Tweety ist tot

Über den Weg Gelaufenes in KW7

An dieser Stelle fange ich mal an, meine Pocket-Liste zu entschlacken, in dem ich erwähnenswerte Sites in solchen Artikeln wochenweise zusammenfasse. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen, der auch gefallen an manchen Artikeln findet. Mich selber soll es dazu bringen, Dinge, die ich mir für später merken möchte, auch wirklich abzuarbeiten. Und sei es nur, sie einfach ungelesen zu löschen.
Den Anfang machen folgende Artikel:

Lazy sunday

Alte Dinge. Gut abgehangen. II

Das Politische lassen wir mal außen vor, sonst würde ich mich in Rage reden. Vielleicht ein anderes Mal. Von daher gibt es heute das abgehangene der letzten Tage im weichgespülten Themenmix.

Musikstreaming ist und bleibt scheisse

So ganz vereinfachen lässt sich das leider nicht: ich möchte Spotify nicht mehr missen, aber das hat eigentlich nur den Grund des großen Musikkatalogs und dass ich Spotify eher zum Stöbern nach Musik benutze. Wenn ich dann mal einen Künstler/Band entdeckt habe, kaufe ich mir meistens das Album per iTunes, um ein wenig dafür zu sorgen, dass mehr Geld für den Künstler für seine Arbeit bei ihm landet. Und auch, weil die ganze Musik weg wäre, wenn ich mich mal wirklich dazu aufraffen würde, das Abo zu kündigen. Valentina hat sich ein paar Gedanken zum Geschäfts- und Vergütungsmodell gemacht.

Heute schon gespawnt?

Dom siniert über das Leben nach dem virtuellen Tod. Ich bin ja selber so einer, der ziemlich oft das Gamepad in die Ecke schmeisst, wenn ich den Pixeltod sterbe und damit aus der Geschichte geworfen werde. Ich habe dann meistens keine Lust mehr, an einem entfernten Speicherpunkt die letzten Minuten nachzuholen und beende das Spiel. Außer natürlich Roguelike-Dungeon-Crawler bei denen das Ableben des Charakters zum Spielablauf dazu gehört, um weiterzukommen.

Spieleklassiker im neuen Gewand

Noch ein Text von Dom, der die Bethesda-Pressekonferenz auf der diesjährigen E3 verfolgt hat und die bald erscheinenden Neuauflagen von Doom, Dishonored und Fallout kommentiert. Ich habe ja auch ein wenig Angst, dass Bethesda sich an den letzten Spielen von Ubisoft orientieren könnte. Far Cry 4 und Watch Dogs habe ich zwar auch gespielt, aber eigentlich waren beide Spiele großer Mist, wenn man sich das große Ganze anschaut. Die Geschichte beider Spiele wird komplett von den repetitiven Spielmechaniken in der Open World zunichte gemacht. Und leider muss man einen großen Teil der Minispiele spielen, damit sein Charakter stark genug für die Hauptmissionen ist.

Philae is back!

Ich würde gerne manchmal in der Zeit zurückreisen und bestimmten historischen Ereignissen beizuwohnen. Die Mondlandung ist eins davon, dass so imposant und unvorstellbar ist, dass man sich, ohne dabei gewesen zu sein, die damalige Stimmung gar nicht vorstellen kann. Die Landung auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko (ja, die genaue Schreibweise musste ich googlen) mittels der Sonde Rosetta und dem Lander Philae ist in meinen Augen auch so ein verdammt krasses Ding der Wissenschaft. Da fliegt man jahrelang mit einer deaktivierten Sonde durchs Weltall, benutzt Planeten um Geschwindigkeit und die korrekte Richtung zum Kometen zu erlangen und ist dann sogar in der Lage, eine Umlaufbahn um selben einzunehmen und einen kleinen Roboter auf die Oberfläche zu schubsen. Der Lander konnte sich leider nicht wie geplant auf der Oberfläche verankert werden und landete schließlich (vermutlich) in einer Senke, in der er zu wenig Sonnenlicht zum Aufladen seiner Batterien bekam. Nach noch nicht einmal 60 Stunden waren die Batterien alle, aber mittlerweile hat sich der Komet der Sonne soweit genähert, dass der Lander wieder genug Saft hat. He is alive!

Der neue, heiße Scheiss im Webdesign

Ein Artikel, der sich mit Flat/Material Design, Scrolling/Gestures, Animationen und dem hoffentlich kommenden Trend und Implementierung von Vektorgraphiken in die Browser beschäftigt. Ganz nett zu lesen und auch nur ein Überblick, dem man Projektverantwortlichen zum Lesen in die Hand drücken kann. Wer Demos oder Tutorials zu den Themen sucht, ist hier leider fehl am Platz.

Bahntrasse

Alte Dinge. Gut abgehangen.

Das Schlimmste, das es gibt, sind alte Nachrichten. Einfach, weil sie wahrscheinlich keinen mehr interessieren. Ich lese die meisten Dinge aus diesem Internet per Newsreader (Readkit), sammele die interessanteren in einem Readitlater-Client (Pocket) und dann geraten sie meistens in Vergessenheit. Auch wenn letzterer mit der letzten Version verdammt gut und einfach zu durchsuchbar geworden ist.
Jetzt habe ich mir vorgenommen, die besten davon wöchentlich hier zusammenzufassen und mit ein paar Worten zu kommentieren.

Zusammenarbeit zweier Geheimdienste – Codename „Eikonal“ (tagesschau.de)
Wenn man in der Scheisse wühlt, findet man auch nur Scheisse. War ja nicht anders zu erwarten und sollte eigentlich auch keinen mehr vom Hocker reissen. Die Frage, die sich mir nur immer wieder stellt, ist: „Kann man eigentlich wirklich nichts machen, außer auf die Straße zu gehen und nicht ernst genommen zu werden?“

Wacht auf: Die Webvideo-Revolution ist längst da
Längerer Text über die Abgründe der YouTube-Netzwerke und deren Sternchen. Ich unterliege da wahrscheinlich schon einem Generationenkonflikt und kann in keiner Weise diesen Hype und vor allem die Klickzahlen nachvollziehen, die diese Videoschnippsel mit keinerlei Inhalt erzeugen. Muss die heutige Generation von hektisch dauergrinsenden Mitzwanzigern erklärt bekommen, wie man sich zur richtigen Mondphase die Pickel ausdrückt oder mit drei Kilo Schminke überdeckt?

Ello – das neue Social Network mit Bart und Tattoo
David Blum ist hellauf begeistert von Ello, ein neues Social-Network, das sich den Kampf gegen die bestehenden Platzhirsche auf die Fahne geschrieben hat. Und auch noch ohne Werbung auskommen möchte und nicht die Daten ihrer User an Dritte verkaufen möchte. Was viele in ihrer Filterblase und dem „Early Adopter“-Hype vergessen: besteht denn überhaupt Bedarf an einem neuen Social Network? Ich glaube nicht. Der Hype um Facebook, Wer-kennt-wen und damals noch StudiVZ ist doch schon lange durch. Bei den meisten Nicht-Techies war es sowieso nur ein Sammeln von gaaaanz vielen „Freunden“ und nachdem alle fünf Ecken abgegrast wurden, wird das eigene Profil auch kaum noch gepflegt. Dann kommt noch hinzu, dass die Kommunikation zwischen den Freunden mittlerweile komplett auf das Smartphone gewandert ist. Whatsapp und andere Messenger wachsen immer noch und Ello hat noch nicht einmal Apps für die diversen Plattformen. Die mobile Ausspielung der Seite ist kaum zu gebrauchen und bietet auch nicht die Features einer App (Notifications usw.). Das wird wie App.net eine Totgeburt. Sorry.