Go fuck yourself

Größenvergleich

Das Internet ist doch eigentlich nichts weiter als ein riesengroßer Stammtisch mit einer Bibliothek und großen Pornosammlung. Und der Stammtisch ist leider so groß, dass alle der Meinung sind, sich neben mich setzen zu können. Dadurch wächst natürlich die Gefahr, dass ich auch deren Gesprächen folgen muss.

Folgender Tweet von monoxyd bzw. die Kommentare im verlinkten Facebook-Eintrag zeigen das recht eindeutig.


Der Vorteil des Internets ist aber auch, dass ich den ganzen Kram komplett ignorieren kann. Indem ich mir meine eigene Filterblase erstelle und beim Scannen von Inhalten ziemlich schnell entscheide, ob mir das Gelesene zusagt oder nicht. Oder ob es meine Ansichten bereichern kann. Vor Jahren habe ich mir geschworen, diverse Plätze des Internets nicht mehr zu besuchen. Anfänglich ist es ja noch ganz lustig, den ganzen Hass in Textform zu überfliegen, aber irgendwie ist mir meine Lebenszeit zu schade geworden für solch textlichen „Ergüsse“ verschwendet zu werden.

Mir ist auch bewusst, dass sich meine Einstellung in keiner Weise von denen unterscheidet: einfach keine unliebsame Meinung zulassen und die eigene als die allumfassende Wahrheit zu deklarieren. Das stimmt aber nur in Teilen, denn man himmelt ja schon den ein oder anderen Menschen in irgendeiner Weise an. Sei es intellektuell, körperlich oder auf eine andere Art und Weise. Und irgendwie verändert sich meine Filterblase ja auch mit der Zeit.

Nur auf diese Schwanzverlängerungen und alles vernichtenden Hater habe ich keine Lust mehr. Go fuck yourself! Um es mal mit den Worten von Fred Durst zu sagen.

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