Pfaden verloren

Pfaden verloren

Die letzten Tage war ich nicht der Einzige, der sich Path angeschaut hat und erstmal von der UI begeistert war. Path ist in erster Linie nichts weiter als ein weiteres Social Network. Zugegeben: ein Social Network mit der zur Zeit schönsten mobilen App. Auch der Ansatz, dass es sich bei einem Social Network um ein Netzwerk von wirklichen Freunden und Verwandten handeln soll, gefällt mir. Bei Path kann man sich nur mit 150 Profilen anfreunden. Mehr nicht.

Trotzdem habe ich mal wieder was auszusetzen: auch wenn die UI noch nett anzusehen ist, ist mir mein Stream schon mit unter 10 Freunden zu voll. Voll mit Informationen, die ich nicht benötige. Ich muss nicht von all meinen Freunden wissen, wann sie ins Bett gehen, aufstehen, wie das Wetter zu diesen Zeiten bei ihnen ist. Ich muss nicht von allen wissen, welche Musik sie gerade hören, besonders weil mein eigener Musikgeschmack sehr konträr zu denen meiner Freunde ist.

Ich würde mir ein Social Network wünschen, in dem ich auf Profilebene bestimmen kann, welche Informationen ich von diesem Freund in meiner Timeline sehen möchte. Wenn ich auf das Profil gehe, kann ich ja gerne alle Updates sehen. Dann gehe ich bewußt auf sein Profil. Aber meine Timeline würde ich gerne auf diese Art Filtern können.
Überhaupt fehlt mir in jedem Social Network die Möglichkeit zu Filtern. Bei Facebook kann ich zwar diverse Dienste verbieten, in meiner Timeline aufzutauchen, aber das bezieht sich dann gleich auf alle Profile. Vielleicht möchte ich aber doch von einigen Freunden wissen, welche Musik sie gerade hören oder ob sie schon aufgestanden sind.

Ansonsten muss ich mal schauen, wie sich Path entwickelt und ob ich es weiter benutzen werde. Das Posten der Statusupdates zu Twitter, Facebook und Foursquare ist ja eigentlich auch ganz nett, aber sollte man jeden Status in gleicher Form in alle Netze rausposaunen, besonders wenn sich die Kontakte in den Netzen überdecken?

Mayor of the North Pole

Location based services stecken noch in den Kinderschuhen und so ganz mag sich mir der Nutzen für mich selber noch nicht erschlossen haben, warum ich solch einen Dienst nutzen sollte. Aber interessant ist der technische Hintergrund auf jeden Fall, auch wenn man momentan bei dem einen oder anderen Dienst leicht der User mit den meisten Visits werden kann.

Last Sunday, while checking into the Hill Street Cafe in Burbank using the foursquare iPhone app, I idly wondered, “Can I become the mayor of the North Pole?” So I tried checking into a nearby 7-Eleven. It worked. I tried the Griffith Observatory about 5 miles away. It worked. I tried Disneyland, which is about an hour away. It didn’t work, but I now had an afternoon hacking project.

via KrazyDad » Blog Archive » Mayor of the North Pole.