
Wenn es ein Spiel gibt, dass ich schon mehrfach durchgespielt habe, dann ist es die Monkey Island-Serie von LucasArts. Jedenfalls die ersten beiden Teile, der dritte war recht mau und der vierte Teil hatte in meinen Augen nicht mehr viel mit dem Ursprung zu tun.
Und ab heute gibt es die überarbeitete Version des zweiten Teils auf dem iPad!
Das beste Adventure aller Zeiten auf dem iPad
Der ultimative Twitterclient
Twitterclients gibt es wie Sand am Meer. Meine Perle habe ich aber schon lange gefunden: Echofon
Ich habe vorher schon viele Clients probiert, die mich aber alle nicht so recht zufrieden stellen konnten. Da ich über den Tag verteilt diverse Geräte (iMac, MacBook Pro, iPhone und seit Neuestem auch ein iPad) verwende, um mich im Web zu bewegen und somit auch zu twittern, hat mich immer gestört, dass es keine Synchronisation zwischen den Clients stattfindet.
Und genau hier kommt Echofon ins Spiel: egal ob Desktop, Telefon oder Tablet, die Clients synchronisieren den aktuellen Stand über die Echofon-Server.
Gut, das Evil-Kriterium zählt hierbei genauso wie bei Google, Apple oder Microsoft. Denn durch die Synchronisation könnten die Echofon-Entwickler ein ziemlich genaues Profil von mir erstellen, wie, wann und auch wo ich Twitter nutze, sowie auch die Inhalte meiner Tweets in Bezug setzen.
Da die Firma aber auch gewissen Richtlinien im Datenschutz untersteht, nehme ich dieses Risiko in Kauf.
Keine Lust mehr auf Fieber

Manchmal versuche ich mich daran zu erinnern, wie ich mir früher Informationen aus dem World Wide Web beschafft habe. Ohne Feeds. Gefühlt ist es ein Jahrzehnt her, seitdem ich wiederkehrende Informationsquellen nicht mehr manuell nach neuen Datenhäppchen abklappere, sondern mir kompakt frisch auf den Tisch servieren (bzw. selber abholen) lasse.
Unter Mac OS X habe ich diverse RSS-Clients ausprobiert: angefangen mit Vienna und einem schnellen Umschwung auf den damals noch kostenlosen NetNewsWire, bin ich auf die selfhosting-Lösung Fever° gestoßen.
Fever° hat mich begeistert, weil ich die Weboberfläche selber hosten konnte und daher Herr meiner eigenen Daten war. Auch brauchte ich mir über das Synchronisieren von Lese- und Markierungsstati keinen Kopf machen. Auf meinen Desktops habe ich Fever° mittels Fluid eingebunden und auf iPhone und iPad wurde die Installation direkt in Safari aufgerufen. Auf dem iPhone bekommt Fever° durch ein spezielles Stylesheet ein angepasstes Layout, mit dem sich auch recht gut navigieren lässt.
Nur eines hat mir bei Fever° immer gefehlt: das Filtern von Feeds mit Schlagwörtern. Es ist zwar mit Fever° möglich, die vorhandenen Feeds zu durchsuchen, aber weder kann ich diese Suchen abspeichern, noch kann ich durch eine Filterung eine Vorselektion von lesenswerten Feeds erreichen. Fever° verfolgt lediglich in einer spezielle Ansicht, die Absicht, heiß begehrte Themen eine Gewichtung zuzugestehen. Das reicht mir aber nicht.
Von daher verwende ich seit heute Abend wieder NetNewsWire, das mir auf dem Desktop erlaubt, unzählige Filterlisten zu erstellen und auf iPhone und iPad kommt die Reeder-App (iPad-Version/iPhone-Version) zum Einsatz.
Arbeiten mit dem iPad

Einer der Hauptkritikpunkte am iPad ist, dass es nicht möglich wäre, diverse Arbeiten zu erledigen. Das iPad als Ersatz für ein Netbook oder sogar Laptop. Eigentlich könnte ich diesen Artikel sofort beenden, da dem so ist: ein Arbeiten, wie man es von einem Laptop/Desktop gewöhnt ist, ist nicht möglich. Im iTunes Store gibt es zwar mittlerweile eine Menge Anwendungen in diversen Bereichen, aber als Webworker benötige ich in erster Linie zwei Dinge: eine vernünftige IDE (in meinem Fall für Websprachen und seit neuestem für Objective-C) und ein Tool zur Bearbeitung von Photoshopdateien. Und beides ist nicht vorhanden und wird es vermutlich auch nie geben.
Aber warum sollte man Geräte wie das iPad als Ersatz für Laptops oder sogar Desktops ansehen? Ein Kaufgrund für mich war die Umsetzung eines iPod Touch in groß. Ich war es leid, abends auf dem Sofa mal kurz was im Web nachzuschauen oder neue E-Mails zu bearbeiten und entweder den viel zu kleinen Bildschirm des iPhone zu akzeptieren oder doch das große MacBook Pro auf die Oberschenkel zu hieven. Besonders weil letzteres sich selten in Reichweite des Sofas befand und ich so gezwungen war, auch noch aufzustehen. Abends bin ich ein sehr faules Exemplar eines Homo sapiens.
Das iPad erfüllt genau diesen Zweck mehr als zufriedenstellend. Und trotzdem komme ich jetzt nach ein paar Wochen Spielerei an den Punkt, herauszufinden, ob es nicht möglich ist, mehr aus dem Gerät herauszuholen. Ich habe dann doch leider den Fehler begangen und mir nur die WLAN-Version besorgt. Somit ist es in aller Regel bei Kunden vor Ort außer zum Erstellen von Notizen nicht zu gebrauchen. Einem Kunden während eines Meetings den Fortschritt direkt im Browser zu zeigen, fällt flach.
Und trotzdem werde ich mich Zukunft dabei ertappen, abzuwägen, ob ich nun das iPad oder doch das MacBook Pro einpacke. Zum Schreiben von Notizen reicht mir Pages, ToDos werden mit Things verwaltet und Skizzen mit SketchBook Pro erstellt. Der Kalender synchronisiert sich beim nächsten WLAN-Empfang mit MobileMe und mehr benötigte ich eigentlich selten.
Ich glaube nicht, dass in Zukunft eine vernünftige IDE zum Entwickeln veröffentlicht wird. Auch wenn Apps wie Gusto schon nicht schlecht aussehen. Mir fehlen dort aber Git- und Subversionunterstützung. Gespannt bin ich aber weiterhin, ob ich eines Tages nicht doch eines Besseren belehrt werde.
Meine iPad Apps

Am Donnerstag drückte mir der liebenswerte TNT-Mann ein unscheinbares, kleines Päckchen in die Hand, das meinen Adrenalin- und Endorphinhaushalt kräftigst durcheinander gebracht hat. Naja, sagen wir mal: ich habe mich ein klein wenig gefreut, endlich das heftig umstrittene Gadget aus dem Hause Apple in der Hand zu halten. Nach ein paar Tagen Nutzung bin ich immer noch vom iPad sehr begeistert, erfüllt es doch genau die Kriterien, für die es angeschafft wurde: zum Surfen auf dem Sofa und im Bett. Und mehr nicht.
Zum Arbeiten ist es in keiner Weise zu gebrauchen, da würden mir Applikationen zum SVN-/Git-Zugriff sowie eine IDE für PHP/HTML/CSS und seit neuestem auch Objective-C fehlen. Zu mehr als Surfen, E-Mails lesen/schreiben, Feeds lesen und ein bißchen spielen ist das iPad in meinen Augen auch in Zukunft nicht zu gebrauchen. Mit Netbooks lässt sich das iPad meiner Meinung nach nicht vergleichen, da dem iPad alle möglichen Anschlüsse fehlen, Netbooks besitzen auf der anderen Seite kein Touchdisplay.
Und nun möchte ich die gefühlt vierzehntausendsiebenhundertzwölfte Liste von iPad-Apps raushauen:
Über Pages brauche ich wahrscheinlich nicht viel zu sagen. Die Textverarbeitung von Apple ist auf den ersten Blick solide und bringt alles mit, um Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten. Große Diplomarbeiten kann man mit Sicherheit nicht darauf erstellen. Den ein oder anderen Brief zu tippen oder die Pflege eines bestehenden Dokuments (muss man leider unnützerweise mittels iTunes importieren bzw. mit der App GoodReader) sollte aber machbar sein.
Mit GoodReader for iPad lassen sich nicht nur diverse Dokumente und Dateien anzeigen. Dateien können auf das iPad mittels HTTP, FTP, WebDAV, MobileMe, Dropbox, Google Docs und diverse andere Filehostinganbieter heruntergeladen werden. Worddateien kann man danach mit Pages öffnen (in GoodReader über Manage Files –> Open in… erreichbar). Umgeht somit das lästige Dateiensynchronisieren mittels iTunes.
Things nutze ich schon sehr lange auf dem Mac und iPhone. Mit Things for iPad ist die in meinen Augen schönste Version der ToDo-Software erschienen. Things for Mac hat leider schon lange kein richtiges Feature-Update mehr erhalten, mir persönlich fehlt eine vernünftige Synchronisation zwischen den Endgeräten. iMac und MacBook Pro halten mittels Dropbox den selben Datenstand, iPhone und iPad lassen sich nur mit dem Desktop synchronisieren, wenn sich beide im selben WLAN aufhalten.
1Password Pro hält alle Passwörter, Accountdaten und diverse andere Informationen bereit. Synchronisieren kann man über das WLAN mit einer Desktopversion von 1Password. Auf dem Desktop möchte ich dieses Tool sowieso nicht mehr missen.
Als kleines Sketchbook habe ich mir Penultimate gegönnt. Die Erkennung des "Fingermauszeigers" ist ziemlich gut und Notebooks können als (nicht-vektorbasiertes) PDF per E-Mail verschickt werden.
Die App von Marvel Comics sollte man sich aus einem Grund nicht installieren: das Lesen der Comics ist ein Traum auf dem iPad und ehe man es sich versieht, tätigt man unzählige In-App-Käufe für Comics.
Als Spiele sind momentan Flight Control HD (noch stressiger und packender als auf dem iPhone), Worms HD und Real Racing HD installiert. Zum Kauf von Command & Conquer Alarmstufe Rot habe ich mich aus Zeitgründen noch nicht hinreißen lassen. Kommt aber bestimmt noch.
Ansonsten sind noch Twittelator for iPad als Twitter-Client (solange Echofon noch keine iPad-Version seines genialen Clients anbietet), der Dropbox-Client, WordPress, Wolfram Alpha und Star Walk (Sternenkarte, die auf Geoposition und Kompass zugreift).
