Status Bar in iPhone/iPad-Apps entfernen

Ich arbeite mich gerade tiefer in die iOS-App-Entwicklung ein und das Blog wird mir in Zukunft wieder als Möchtegern-Wiki/Schnippselhalde dienen. Vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, das auch andere interessant finden könnten.

Steigen wir mit etwas ganz banalem ein: das Verstecken der Statusbar in einer iPhone/iPad-App. Ganz einfach in der plist-Datei der Anwendung den Key "Status bar is initialy hidden" erstellen und, wer hätte es gedacht, auf den Wert "YES" stellen. Fertig.

Rebirth auf dem iPad

Rebirth auf dem iPad
Vor mehr als zehn Jahren habe ich mit einem Freund knapp 300 DM für dieses Stück Software ausgegeben, jetzt gibt es sie für knapp 12 Euro im iTunes-Store: Rebirth for iPad.

Damals war ich eigentlich nur an der 808 und der 909 (den Drum-Synthesizern) interessiert und im jugendlichen Leichtsinn der Meinung, die krassesten und fettesten Beats erstellen zu können. Lag wohl an meinem eher mangelhaften Musiktalent, dass daraus nicht sonderlich viel geworden ist.

Design for iPad

Alles, was man für das Designen, Layouten und Entwickeln für iPad-Applikationen benötigt (Vorlagen, Photoshop-Sets, Frameworks). Mit besonderen Augenmerk auf die Webentwicklung bzw. App-Entwicklung auf Webbasis: Design for iPad.

Der ultimative Twitterclient

Twitterclients gibt es wie Sand am Meer. Meine Perle habe ich aber schon lange gefunden: Echofon
Ich habe vorher schon viele Clients probiert, die mich aber alle nicht so recht zufrieden stellen konnten. Da ich über den Tag verteilt diverse Geräte (iMac, MacBook Pro, iPhone und seit Neuestem auch ein iPad) verwende, um mich im Web zu bewegen und somit auch zu twittern, hat mich immer gestört, dass es keine Synchronisation zwischen den Clients stattfindet.
Und genau hier kommt Echofon ins Spiel: egal ob Desktop, Telefon oder Tablet, die Clients synchronisieren den aktuellen Stand über die Echofon-Server.

Gut, das Evil-Kriterium zählt hierbei genauso wie bei Google, Apple oder Microsoft. Denn durch die Synchronisation könnten die Echofon-Entwickler ein ziemlich genaues Profil von mir erstellen, wie, wann und auch wo ich Twitter nutze, sowie auch die Inhalte meiner Tweets in Bezug setzen.
Da die Firma aber auch gewissen Richtlinien im Datenschutz untersteht, nehme ich dieses Risiko in Kauf.

Keine Lust mehr auf Fieber


Manchmal versuche ich mich daran zu erinnern, wie ich mir früher Informationen aus dem World Wide Web beschafft habe. Ohne Feeds. Gefühlt ist es ein Jahrzehnt her, seitdem ich wiederkehrende Informationsquellen nicht mehr manuell nach neuen Datenhäppchen abklappere, sondern mir kompakt frisch auf den Tisch servieren (bzw. selber abholen) lasse.
Unter Mac OS X habe ich diverse RSS-Clients ausprobiert: angefangen mit Vienna und einem schnellen Umschwung auf den damals noch kostenlosen NetNewsWire, bin ich auf die selfhosting-Lösung Fever° gestoßen.

Fever° hat mich begeistert, weil ich die Weboberfläche selber hosten konnte und daher Herr meiner eigenen Daten war. Auch brauchte ich mir über das Synchronisieren von Lese- und Markierungsstati keinen Kopf machen. Auf meinen Desktops habe ich Fever° mittels Fluid eingebunden und auf iPhone und iPad wurde die Installation direkt in Safari aufgerufen. Auf dem iPhone bekommt Fever° durch ein spezielles Stylesheet ein angepasstes Layout, mit dem sich auch recht gut navigieren lässt.

Nur eines hat mir bei Fever° immer gefehlt: das Filtern von Feeds mit Schlagwörtern. Es ist zwar mit Fever° möglich, die vorhandenen Feeds zu durchsuchen, aber weder kann ich diese Suchen abspeichern, noch kann ich durch eine Filterung eine Vorselektion von lesenswerten Feeds erreichen. Fever° verfolgt lediglich in einer spezielle Ansicht, die Absicht, heiß begehrte Themen eine Gewichtung zuzugestehen. Das reicht mir aber nicht.

Von daher verwende ich seit heute Abend wieder NetNewsWire, das mir auf dem Desktop erlaubt, unzählige Filterlisten zu erstellen und auf iPhone und iPad kommt die Reeder-App (iPad-Version/iPhone-Version) zum Einsatz.

Arbeiten mit dem iPad

Arbeiten mit dem iPad
Einer der Hauptkritikpunkte am iPad ist, dass es nicht möglich wäre, diverse Arbeiten zu erledigen. Das iPad als Ersatz für ein Netbook oder sogar Laptop. Eigentlich könnte ich diesen Artikel sofort beenden, da dem so ist: ein Arbeiten, wie man es von einem Laptop/Desktop gewöhnt ist, ist nicht möglich. Im iTunes Store gibt es zwar mittlerweile eine Menge Anwendungen in diversen Bereichen, aber als Webworker benötige ich in erster Linie zwei Dinge: eine vernünftige IDE (in meinem Fall für Websprachen und seit neuestem für Objective-C) und ein Tool zur Bearbeitung von Photoshopdateien. Und beides ist nicht vorhanden und wird es vermutlich auch nie geben.

Aber warum sollte man Geräte wie das iPad als Ersatz für Laptops oder sogar Desktops ansehen? Ein Kaufgrund für mich war die Umsetzung eines iPod Touch in groß. Ich war es leid, abends auf dem Sofa mal kurz was im Web nachzuschauen oder neue E-Mails zu bearbeiten und entweder den viel zu kleinen Bildschirm des iPhone zu akzeptieren oder doch das große MacBook Pro auf die Oberschenkel zu hieven. Besonders weil letzteres sich selten in Reichweite des Sofas befand und ich so gezwungen war, auch noch aufzustehen. Abends bin ich ein sehr faules Exemplar eines Homo sapiens.

Das iPad erfüllt genau diesen Zweck mehr als zufriedenstellend. Und trotzdem komme ich jetzt nach ein paar Wochen Spielerei an den Punkt, herauszufinden, ob es nicht möglich ist, mehr aus dem Gerät herauszuholen. Ich habe dann doch leider den Fehler begangen und mir nur die WLAN-Version besorgt. Somit ist es in aller Regel bei Kunden vor Ort außer zum Erstellen von Notizen nicht zu gebrauchen. Einem Kunden während eines Meetings den Fortschritt direkt im Browser zu zeigen, fällt flach.

Und trotzdem werde ich mich Zukunft dabei ertappen, abzuwägen, ob ich nun das iPad oder doch das MacBook Pro einpacke. Zum Schreiben von Notizen reicht mir Pages, ToDos werden mit Things verwaltet und Skizzen mit SketchBook Pro erstellt. Der Kalender synchronisiert sich beim nächsten WLAN-Empfang mit MobileMe und mehr benötigte ich eigentlich selten.
Ich glaube nicht, dass in Zukunft eine vernünftige IDE zum Entwickeln veröffentlicht wird. Auch wenn Apps wie Gusto schon nicht schlecht aussehen. Mir fehlen dort aber Git- und Subversionunterstützung. Gespannt bin ich aber weiterhin, ob ich eines Tages nicht doch eines Besseren belehrt werde.