Meine iPad Apps

Meine iPad Apps

Am Donnerstag drückte mir der liebenswerte TNT-Mann ein unscheinbares, kleines Päckchen in die Hand, das meinen Adrenalin- und Endorphinhaushalt kräftigst durcheinander gebracht hat. Naja, sagen wir mal: ich habe mich ein klein wenig gefreut, endlich das heftig umstrittene Gadget aus dem Hause Apple in der Hand zu halten. Nach ein paar Tagen Nutzung bin ich immer noch vom iPad sehr begeistert, erfüllt es doch genau die Kriterien, für die es angeschafft wurde: zum Surfen auf dem Sofa und im Bett. Und mehr nicht.

Zum Arbeiten ist es in keiner Weise zu gebrauchen, da würden mir Applikationen zum SVN-/Git-Zugriff sowie eine IDE für PHP/HTML/CSS und seit neuestem auch Objective-C fehlen. Zu mehr als Surfen, E-Mails lesen/schreiben, Feeds lesen und ein bißchen spielen ist das iPad in meinen Augen auch in Zukunft nicht zu gebrauchen. Mit Netbooks lässt sich das iPad meiner Meinung nach nicht vergleichen, da dem iPad alle möglichen Anschlüsse fehlen, Netbooks besitzen auf der anderen Seite kein Touchdisplay.

Und nun möchte ich die gefühlt vierzehntausendsiebenhundertzwölfte Liste von iPad-Apps raushauen:

Über Pages brauche ich wahrscheinlich nicht viel zu sagen. Die Textverarbeitung von Apple ist auf den ersten Blick solide und bringt alles mit, um Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten. Große Diplomarbeiten kann man mit Sicherheit nicht darauf erstellen. Den ein oder anderen Brief zu tippen oder die Pflege eines bestehenden Dokuments (muss man leider unnützerweise mittels iTunes importieren bzw. mit der App GoodReader) sollte aber machbar sein.

Mit GoodReader for iPad lassen sich nicht nur diverse Dokumente und Dateien anzeigen. Dateien können auf das iPad mittels HTTP, FTP, WebDAV, MobileMe, Dropbox, Google Docs und diverse andere Filehostinganbieter heruntergeladen werden. Worddateien kann man danach mit Pages öffnen (in GoodReader über Manage Files –> Open in… erreichbar). Umgeht somit das lästige Dateiensynchronisieren mittels iTunes.

Things nutze ich schon sehr lange auf dem Mac und iPhone. Mit Things for iPad ist die in meinen Augen schönste Version der ToDo-Software erschienen. Things for Mac hat leider schon lange kein richtiges Feature-Update mehr erhalten, mir persönlich fehlt eine vernünftige Synchronisation zwischen den Endgeräten. iMac und MacBook Pro halten mittels Dropbox den selben Datenstand, iPhone und iPad lassen sich nur mit dem Desktop synchronisieren, wenn sich beide im selben WLAN aufhalten.

1Password Pro hält alle Passwörter, Accountdaten und diverse andere Informationen bereit. Synchronisieren kann man über das WLAN mit einer Desktopversion von 1Password. Auf dem Desktop möchte ich dieses Tool sowieso nicht mehr missen.

Als kleines Sketchbook habe ich mir Penultimate gegönnt. Die Erkennung des "Fingermauszeigers" ist ziemlich gut und Notebooks können als (nicht-vektorbasiertes) PDF per E-Mail verschickt werden.

Die App von Marvel Comics sollte man sich aus einem Grund nicht installieren: das Lesen der Comics ist ein Traum auf dem iPad und ehe man es sich versieht, tätigt man unzählige In-App-Käufe für Comics.

Als Spiele sind momentan Flight Control HD (noch stressiger und packender als auf dem iPhone), Worms HD und Real Racing HD installiert. Zum Kauf von Command & Conquer Alarmstufe Rot habe ich mich aus Zeitgründen noch nicht hinreißen lassen. Kommt aber bestimmt noch.

Ansonsten sind noch Twittelator for iPad als Twitter-Client (solange Echofon noch keine iPad-Version seines genialen Clients anbietet), der Dropbox-Client, WordPress, Wolfram Alpha und Star Walk (Sternenkarte, die auf Geoposition und Kompass zugreift).