Firefox ist doch evil!

Oder wie soll man solch (dann doch abgeschwächte) Idee finden? Ich kann nachvollziehen, dass die weite Verbreitung von Firefox Begehrlichkeiten weckt, Daten über die Webnutzung zu sammeln. Um diese dann an interessierte Firmen weiterzuverkaufen. Firefox wird kostenlos herausgegeben und von irgendwas wollen die Entwickler und die Infrastruktur bezahlt werden.

Rich Clients wie Firefox seien ein weiterer Weg, um Daten zur Web-Nutzung zu sammeln, stellt John Lilly in seinem Blog fest. Ein Weg, der heute noch kaum genutzt werde und Daten liefern könnte, die helfen, besser zu verstehen, wie Menschen das Web nutzen.

Vor diesem Hintergrund denke Mozilla darüber nach, wie sich Daten sammeln lassen, ohne die Privatsphäre der Nutzer dabei anzutasten. In jedem Fall sollen Nutzer darüber entscheiden können, welche Daten übermittelt werden.

Ich hoffe als erstes, dass die gesamte Technik wie geplant als OptIn implementiert wird. Zweitens: ich verstehe einfach nicht, was an Daten so interessant sein soll, die nicht vollständig sind? Wenn die User selber definieren können, welche ihrer Bewegungen übermittelt werden, dann stellt dies doch nur ein Fragment des Ganzen dar. Und wie Fragmente nun mal so sind, kann dies nie vollständig sein. Auch wenn in dem Userprofil festgehalten wird, welche Daten nicht gesammelt werden, kann man doch nur durch Raten eine Expertise über die Webnutzung erstellen.