Der ultimative Twitterclient

Twitterclients gibt es wie Sand am Meer. Meine Perle habe ich aber schon lange gefunden: Echofon
Ich habe vorher schon viele Clients probiert, die mich aber alle nicht so recht zufrieden stellen konnten. Da ich über den Tag verteilt diverse Geräte (iMac, MacBook Pro, iPhone und seit Neuestem auch ein iPad) verwende, um mich im Web zu bewegen und somit auch zu twittern, hat mich immer gestört, dass es keine Synchronisation zwischen den Clients stattfindet.
Und genau hier kommt Echofon ins Spiel: egal ob Desktop, Telefon oder Tablet, die Clients synchronisieren den aktuellen Stand über die Echofon-Server.

Gut, das Evil-Kriterium zählt hierbei genauso wie bei Google, Apple oder Microsoft. Denn durch die Synchronisation könnten die Echofon-Entwickler ein ziemlich genaues Profil von mir erstellen, wie, wann und auch wo ich Twitter nutze, sowie auch die Inhalte meiner Tweets in Bezug setzen.
Da die Firma aber auch gewissen Richtlinien im Datenschutz untersteht, nehme ich dieses Risiko in Kauf.

Ist Plurk das neue Twitter?

Ist Plurk das neue Twitter?
Seit einigen Wochen schwappt die Plurk-Welle über den großen Teich ins kleine Deutschland. Jedenfalls in den Tech-early-adopter-Teil unserer Republik.
Plurk versteht sich wie Twitter als sogenannter Micro-Blogging-Dienst. Als Abkömmling der SMS-Seuche kann man Mitteilungen zu seinem Gesundheitszustand, Essverhalten oder die neuesten Nachrichten aus Wirtschaft, Politik oder seinem Freundeskreis in 140 Zeichen quetschen und der Welt mitteilen. Jedenfalls wenn man Mitleser bzw. "Freunde" bei Plurk hat. In erster Linie also nichts anderes als Twitter, nur in anderer Aufmachung.

Der größte Unterschied zu Twitter ist, dass die Nachrichten auf einer horizontal verlaufenden Zeitachse abgebildet und Antworten den jeweiligen Einträgen zugeordnet werden. Ein Punktesystem (Karma) soll die User zum massiven Verfassen von Nachrichten animieren.

Auch wenn so mancher Techie anderer Meinung ist: Micro-Blogging-Dienste wie Twitter und Plurk kennt kaum ein normaler Mensch. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der große Mainstream überhaupt auf den Zug aufspringen wird, sofern nicht Google und Microsoft einen Client in ihre Produkte/Betriebssystem integrieren. Der Hype der Messenger kam damals (ach ja, die gute alte Zeit) auch erst zu Stande, als der MSN Messenger sich nach der Installation von Windows XP aufdringlich bemerkbar machte.

Aber man soll ja niemals nie sagen und so wird es wie immer die Zukunft zeigen, ob und welchem Dienst es gelingt, die kritische Masse an Usern zu generieren, um den Sprung in die große weite Welt des Mainstreams zu schaffen.

Web 2.0 und das Bewußtsein für Daten

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Gerade habe ich mir zum Spaß auch mal einen Twitter-Account erstellt. Nicht um jetzt der Welt mitzuteilen, dass ich aufstehe, um mir einen Kaffee zu holen oder die neueste Folge Heroes schaue. Dazu später irgendwann mehr.

Was mich aber erschrocken hat, ist die Tatsache, dass Twitter einen gerade zu auffordert die Passwortdaten seiner Freemailanbieter (GoogleMail/gMail, Hotmail, Yahoo usw.) mitzuteilen, um dort nach möglichen Bekanntschaften zu forschen. Warum sollte ich bitte dieses Passwort einem anderen Dienst mitteilen? Zu solch einem Dienst habe ich das gleiche Vertrauen wie zu jedem anderen Unbekannten auch. Da können sie auf der gleichen Seite hundertmal schwören, dass sie die Passwortdaten nicht speichern oder anderweitig verwenden.

Gerade solche großen Dienste sollten sich doch im Klaren sein, dass sie ihren Usern beibringen sollten, mit ihren Daten entsprechend sicher umzugehen. Anstatt irgendwelche Strukturen wie DataPortability zu unterstützen und zu verbessern, fördern sie bei ihren Usern mit diesem Verhalten nicht unbedingt den sensiblen Umgang mit den eigenen Daten.