Was spielst´n gerade? – Nummer 1

Fallout 3

Fallout 3

Vor über fünf Jahren wurde Fallout 3 veröffentlicht. Vor fünf Jahren habe ich mir das Spiel gekauft. Und nach einem kurzen Anspielen nicht weitergespielt. Idiotischerweise. Denn Fallout 3 ist ein ziemlich großartiges Spiel, das zwar schon merklich in die Jahre gekommen ist, aber trotzdem noch eine Menge Spaß macht, wenn man den quälenden Anfang hinter sich gebracht hat.
In diesem erschafft man spielerisch seinen Spielercharakter und weist ihm, angefangen bei seiner Geburt bis hin zu seiner Spätpubertät, mit seinen Handlungen und Entscheidungen gewisse Eigenschaften zu. Nachdem man dann aber endlich aus dem Bunker entkommen ist und zum ersten Mal die öde postnukleare Landschaft mit seiner Weite erblickt, fesselt einen die Handlung und die Weiterentwicklung seines Charakters.

Mittlerweile bin ich kurz vor der achten Stufe, habe schon einige Quests hinter mich gebracht und auch die Welt ein wenig bereist und es ist mir trotz der üblichen Spielmechaniken eines Rollenspiels á la „geh mal zu Punkt A und mach dort dies, schau vielleicht auch mal bei Punkt B vorbei und komm zurück zu Punkt C“ noch nicht langweilig geworden. Ich weiß gar nicht, warum ich damals nicht weitergespielt habe, kann mich nur dunkel daran erinnern, dass ich mich vor irgendwelchen Riesenameisen ohne Munition versteckt hatte und einfach nicht mehr weiterkam. Wie Dom auf Kaffee und Fluchen in seinem Artikel über seinen Protagonisten im DLC/Fortsetzung „New Vegas“ aber auch schon bemerkte, hoffe ich, dass mein jetziger Anlauf auch zum Ende der Geschichte führen wird. Ein weiteres Mal werde ich Fallout 3 nicht beginnen, denn die Bindung zu meinem Helden ist jetzt schon so stark, dass ich sein Scheitern als endgültig ansehen werde.

Velocity 2X

Velocity 2X

Im letzten Monat im PS-Plus-Abo versteckte sich ein Top-Down-Shooter, denen ich eigentlich noch nie etwas abgewinnen konnte. Auch Sidescroller habe ich nie sonderlich lange gespielt. Eigentlich nie über die ersten Gegnerwellen hinaus. Außer „Blue Max“ damals auf dem C64.
Die begleitende Geschichte dieses Spiels hat genauso viel Reiz und Charme wie ein Besuch beim Zahnarzt. Keinen. Und auch in diesem Spiel muss man sich durch die ersten zehn Level durchbeissen, in denen immer neuere Spielmechaniken bis zum Erbrechen erklärt werden. Danach wird auch der Schwierigkeitsgrad etwas höher und der Ehrgeiz liegt dann darin, die Level in einer gewissen Zeit (so schnell wie möglich) und mit den meisten Punkten zu erledigen. Trotzdem glänzt das Spiel dadurch, dass es sich nicht nur um einen TopDown-Weltraumshooter handelt: man muss in den Leveln auch sozusagen „aussteigen“ und sich in einer Art Jump&Run im Stil von Turrican den weiteren Weg freischiessen. Das lockert das Gameplay ein wenig auf und würde es die Plattformer-Mechanik nicht geben, hätte ich es bis jetzt nicht bis Level 31 (von 50) gespielt.

Need For Speed Most Wanted

Need for Speed Most Wanted

Gibt es seit gestern auch für die Vita im PS-Plus-Abo und eigentlich habe ich mich darauf gefreut, endlich wieder einen Vertreter aus der Need for Speed-Reihe zu spielen. Was habe ich mir damals nächtelang mit meinem WG-Mitbewohner in „Need For Speed III Hot Pursuit“ auf der PlayStation 1 für heisse Rennen geliefert…
Zugegeben, ich habe jetzt erst vielleicht eine Stunde gespielt, aber hätte ich den Vollpreis für dieses Spiel bezahlt, ich würde es EA und Criterion um die Ohren hauen. Dieses dämliche Möchtegern-OpenWorld-Gehabe von Rennspielen geht mir mächtig auf den Zeiger. Ich weiß nicht, was daran so toll sein soll, durch menschenleere (okay, autoleere) Straßen zu fahren, um zum nächsten Event zu gelangen. Schauen wir mal, wie weit ich es durchhalten werde. Den ersten der zehn „Most Wanted“-Fahrer habe ich schon besiegt und ihm auch sein Auto abgenommen. Grafisch ist es für die Vita schon okay, auch wenn ich bei den Rennen ziemlich schnell den Überblick verliere und viel zu oft auf die Mini-Map schiele, um zu schauen, wohin die Reise geht. Was dann meistens vor irgendeiner Wand oder einem entgegenkommenden Fahrzeug endet.

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