Beiträge aus der Kategorie: Videospiele

Und sie fallen immer noch

Vor knapp einem Vierteljahrhundert musste ich fast jeden Sonntag in die Kirche gehen, um brav aufzuschreiben, welche Lieder gesungen wurden und eine Kurzzusammenfassung der Predigt schreiben. Alles, nur um am Tag der Konfirmation genug Geld für eine anständige Stereoanlage zusammen zu bekommen.

In meiner Konfirmandengruppe hatte mein alter Schulfreund Manuel damals als einziger einen Amiga 500. Ich konnte meinen Eltern nur einen C64 abschwatzen, auf denen natürlich allerlei Klassiker gezockt wurden und sogar das ein oder andere Listing abgetippt wurde. Zusätzlich hatte ich noch Zugriff auf die PCs im Büro meines Vaters. Aber auf dem Amiga gab es ein Spiel, das mich komplett in den Bann zog: Lemmings.

Alter Schwede: nicht nur die Steuerung mit der Maus, die Musik, die Grafik, vor allem die Spielmechanik war Schuld daran, dass wir stundenlang vor dem Monitor saßen, um irgendwie dieses verflixte Level zu lösen. Oder einfach nur mal aus Frust hundert Lemmings per Atombombenexplosion gleichzeitig in die Luft zu sprengen. Neben Monkey Island und Wing Commander (auf dem EGA-PC) gab es, glaube ich, zu der Zeit kein anderes Spiel, das mich dermaßen fesselte.

Vor kurzem habe ich mir die Version für die PlayStation Vita installiert, das auch die Original-Level beinhaltet. Es bedarf zwar ein paar Level Zeit, um sich an die anders geartete Steuerung zu gewöhnen (gesteuert wird mit dem digitalen Fadenkreuz und den Analogsticks) und ich weiß jetzt schon, dass die schwierigeren Level damit wahrscheinlich nicht zu lösen sind. Aber selbst die ersten 45 Level haben jetzt schon genauso viel Spaß gemacht wie damals. Mit dreizehn.

Die Post-Apokalypse ruft mal wieder

In letzter Zeit sind neben Bloodborne und dem dritten Teil der Witcher-Reihe recht umfangreiche (Action-)Rollenspiele erschienen, die ich gerne spielen würde. Wenn ich Zeit hätte. Seit gestern reiht sich in diese Liste auch noch Fallout 4 ein, das auf der Bethesda-Pressekonferenz der E3 ausgiebig vorgestellt wurde.

Auf geekologie.com sind die ersten Gameplay-Videos verlinkt, die Lust nach mehr machen. Auch wenn ich leise Befürchtungen habe, dass Bethesda sich vielleicht doch zu viele Anleihen anderer erfolgreicher Spielegenres holt und eventuell ähnliche Fehler wie Ubisoft macht. Was könnte ich mich über so langweilige Spiele wie Watch Dogs oder Far Cry 4 mit ihren übervollen Karten, gespickt mit total überflüssigen, repetitiven Aufgaben, die nach dem dritten Mal schon keinen Spaß machen, aufregen.
Egal, Bethesda war bis jetzt eigentlich in der Lage, spannende Geschichten im Fallout-Universum zu erzählen und ich habe Hoffnung, dass ich vielleicht doch ab Mitte November Zeit finde, um mich in die unendlichen öden Weiten einer postatomaren Apokalypse zu stürzen.

Heute ist dann auch Fallout Shelter im AppStore erschienen, das ein Haltestellen-kompatibles "Aufbau"-Spiel ist, in dem man sich seinen eigenen Vault nach und nach aufbaut. Mehr als einen FreeToPlay-Cookie-Clicker mit einem ebenso großen Suchtpotential sollte man aber nicht erwarten. Eine großartige Geschichte wird nicht erzählt, die F2P-Komponente war aber bis jetzt überhaupt nicht aufdringlich und fast schon versteckt. Für die Straßenbahnfahrt okay, wird aber bestimmt nach ein paar Tagen langweilig.

Einmal Klassiker und zurück

Ich habe schon etliche Rollenspiele auf dem Rechner gezockt. Angefangen bei Pool of Radiance damals auf einem 286er, die ersten Umsetzungen des Schwarzen Auges, etliche Episoden der Ultima-Reihe, bis hin zur Neuzeit mit Fallout 3 und Skyrim. Nur japanischen Rollenspielen konnte ich bis jetzt nichts abgewinnen. Okay, Zelda auf der Wii, aber das zähle ich jetzt nicht unbedingt zu einem Rollenspiel, sondern eher zu den Action-Adventures.

Letztes Jahr habe ich mir dann verbilligt Final Fantasy X HD in der Remastered-Version für die PlayStation Vita geholt, kurz angespielt, aber dann wieder weggelegt, weil ich der Meinung war, das ich mir dafür eine Menge Zeit nehmen muss, die ich zu der Zeit nicht übrig hatte. Vor ein paar Wochen ist mir die Cartridge aber wieder in die Hände gefallen und wie es der Zufall so wollte, wurde ich krank.

Hah, wie damals, krank sein und Computerspiele spielen! Aber eine fette Grippe steckt man im hohen Alter nicht mehr so weg, wie mit zwölf Jahren. So jung kann man auch noch mit 39 Grad Fieber ohne Einbußen spielen. Als alter Sack aber nicht. Mir blieb nichts anderes übrig als zu warten, bis mein Geist wieder halbwegs fit war. Nach den ersten Minuten des Spielens begann ich mich aber immer mehr zu fragen, ob es mir wirklich wieder gut ging. Dämliche Dialoge, die man eigentlich gar nichts so nennen darf, weil sein Alter Ego im Spiel (Tidus) den Eindruck erweckt, geistig nicht auf der vollen Höhe zu sein. Antworten im Stil von "Häh?" oder "Aha." sind am Anfang an der Tagesordnung und rissen mich nicht gerade tiefer in die Geschichte rein. Eher im Gegenteil.

Da fehlt doch was!

Minuten und Stunden später störten nicht nur die belanglosen und die Geschichte nicht erklärenden Dialoge, sondern auch die Fehler in der eigentlichen Story. Da soll man eine spätere Protagonistin (Yuna), Tochter eines hohen Mediums, der sein Leben im Kampf gegen das Böse (Sin) verlor, in einem Tempel zur Rettung eilen und nach drei Räumen und zwei Kurven kommt man in eine Halle, in der ihre Leibgarde steht. Es öffnet sich die Tür zum nächsten Raum und Yuna kommt raus und zu keinem Zeitpunkt spürt man die angebliche Gefahr, die hier angeblich wabern soll.

Und so geht es die nächsten Stunden, die ich noch ausgehalten habe, so weiter. Ich gebe es zu: ich habe es nicht allzu lange ausgehalten. Für Eingeweihte: ich habe es nur bis zum Ende des ersten Blitzball-Spiels geschafft (habe dafür sechs Stunden Spielzeit benötigt). Und ich habe mir immer gesagt: gleich packt dich die Geschichte! Gleich wird das Spielprinzip besser! Umfangreicher! Man läuft nämlich durch eine zugegeben schöne 3D-Welt. Leider immer durch einen schönen Tunnel, in dem man zwar ab und zu Abzweigungen hat, man sich aber grundsätzlich nicht verlaufen kann. Schnarch...

Elf Jahre vorher

Jahre zuvor erschien auf dem NES Final Fantasy III, das es auch in einer Remake-Version für die Vita gibt. Das hatte ich mir mal vor längerer Zeit für vier oder fünf Euro gekauft. Und auch wiedergefunden. Und ich liebe es mittlerweile! Ich habe keine Ahnung, was bei Square Enix (damals nur Square) in den Jahren zwischen den Teilen schief gelaufen ist, weil ich nur diese beiden Teile kenne, aber damals schien man noch das Erzählen von Geschichten beherrscht zu haben. Klar, wie bei jedem Fantasy-Rollenspiel geht es um den ewigen Kampf Gut gegen Böse und auch in FFIII rennt man nur von einem Ort zum anderen, um dort jenes magische Schwert und dort jene Prinzessin zu retten. Und auch die Semantik der Erzählung ist eher flach und dem System geschuldet, wie die Textausgabe damals funktioniert hat. Trotzdem bin ich gewillt, der Geschichte weiter zu folgen und muss mir nicht dauernd einreden, dass es doch irgendwann besser wird. Weil es schon gut ist. Sogar sehr gut. So. Und jetzt muss ich Luneth und seine Kumpels noch ein wenig steigern, damit ich endlich die blöde Medusa im Turm des Owen knacken kann.

Open-World ist langweilig

Ende der Neunziger waren Echtzeit-Strategiespiele wie Command & Conquer und der Beginn der Egoshooter der heisseste Scheiss bei Computerspielen, nachdem mit Rollenspielen keiner mehr hinter dem Ofen hervorgelockt werden konnte. Letztere wurden dann Mitte der 2000er in den Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs) versucht, zum Leben zu erwecken, was ja mit World of Warcraft auch mehr als funktioniert hat. Und jetzt sind seit ein paar Jahren sogenannte Open-World-Spiele das absolute NonPlusUltra, wenn es um Spielwelten geht.

Zwei Spiele, die ich mir unter anderem letztes Jahr gekauft habe, versuchen den Open-World-Ansatz in sich zu integrieren: "Watch Dogs" und "The Crew". Beide Spiele wurden von Ubisoft vertrieben, aber von unterschiedlichen Firmen entwickelt. Wer die Spiele nicht kennt: in "Watch Dogs" schlüpft man in die Rolle eines Hackers, der den Mord an seiner Nichte rächen will. Im Spiel hat man über sein Smartphone Zugriff auf das Computernetzwerk, das die ganze Stadt umspannt und kann mit dessen Hilfe einige Dinge manipulieren (Ampelphasen umschalten, Kamerabilder abgreifen, Computer steuern usw.). In "The Crew" will der Protagonist seinen älteren Bruder rächen, der von einer Rocker-Gang vor seinen Augen  ermordet wurde. Hier stehen einem die gesamten USA zur Verfügung, die man in Autos bereisen kann.

Beide Spiele ähneln sich von der Spielweise sehr stark: man fährt auf der Karte herum und kann entweder die Hauptstory verfolgen oder unzählige Nebenquests annehmen, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Und in beiden Spielen gibt es gefühlt für zwanzig Hauptquests zweihundert Nebenquests bzw. Aufgaben in "The Crew". Beide Spiele haben mich nach ein paar Stunden unendlich gelangweilt. Es hat sich angefühlt, als ob Ubisoft Techdemos erstellt haben, um den relativ neuen Ansatz zu testen, in einem Spiel bei Bedarf eine Multiplayer-Komponente dazu zu schalten. Bei "Watch Dogs" kann man von anderen Mitspielern gehackt werden bzw. auch andersherum andere Mitspieler hacken. Bei "The Crew" kann man Aufgaben mit Hilfe seiner Crew oder auch anderen Mitspielern, die sich in der gleichen Session befinden, bestreiten, um eine höhere Punktzahl zu erreichen. Diesen Ansatz finde ich klasse und in Zukunft werden da bestimmt auch eine Menge Spiele folgen, die diese Mechanik integrieren. Aber beide Spiele sind nur eine Sammlung von vielen Minispielen, die um eine Hintergrundgeschichte gezimmert wurden, die mich nicht mitreisst. Zu keiner Zeit.

Open-World-Spiele stecken gerade meiner Meinung nach in der Bredouille, dass sie gar nicht Open-World sind, sondern nur so tun. Die Reise zu den Aufgaben in "The Crew" ist zwar toll anzusehen. Im Auto reist man durch eine gefühlt stimmig nachgebaute Miniaturversion der USA (keine Ahnung, ich war leider noch nicht über dem Teich), wobei das Gefühl zerstört wird, wenn man sich den computergenerierten Autoverkehr ansieht. Die Autos fahren immer (!) versetzt, so dass es gar kein Problem darstellt, selbst mit 300 Km/h durch den Verkehr zu flutschen. Kreuzungen sind nie verstopft, so dass man ohne Angst vor Kollisionen zu haben, mit angezogener Handbremse abbiegen kann. Laaaaangweilig.
Ich verstehe auch nicht das Problem bei Spielen, deren Hauptmechanik darin besteht, mit einem Auto herumzufahren und Polizei-Verfolgungsjagden als Quests beinhalten, das Nicht-Einhalten der Straßenverkehrsordnung zu ahnden. Ich kann ohne Probleme mit 300 Sachen über eine rote Ampel fahren, an der gerade ein Polizei-Auto angehalten hat. Noch laaaaangweiliger.

Grand Theft Auto V habe ich aber sehr gerne gespielt und werde mir das HD-Remake für die PlayStation 4 wieder zulegen, wenn es unter 30 Euro kosten wird. Auch hier gibt es eine Menge Minispiele um die Hauptstory drumherum. Diese muss man aber zum Unterschied zu den Ubisoft-Spielen aber nicht bestreiten, um in der Geschichte weiterzukommen. Und ich glaube, hier liegt der Unterschied: Ubisoft kann keine Geschichten erzählen.

Zwei Klötzchen Langeweile bitte

Zum gefühlt tausendsten Mal gehe ich in die gleiche Höhle hinunter, um mich noch tiefer in das immer gleiche Elend einzugraben. Um immer die gleichen Klötzchen mit meiner Spitzhacke zu zerbröseln. In der Hoffnung, endlich eine größere Ader Eisenerz zu finden. Um endlich einen Anreiz zu haben, eine Lorenbahn zu bauen. Vergebens. Und so langsam nervt es.

Meine ersten Erfahrungen habe ich im Oktober 2010 mit Minecraft gemacht. Damals noch in der Alpha-Phase für zehn Euro einen Zugang erstanden, ein paar Stunden gespielt und danach vergessen. Immer mal wieder Nachrichten über das immense Wachstum der Community gelesen und auch den Verkauf an Microsoft belächelt. Vor ein paar Tagen wollte dann Sohn Nummer eins Minecraft ausprobieren, nachdem er bei einer Freundin auf dem Tablet ein wenig gespielt hatte und nur ein paar Minuten später hatte ich für die PlayStation 3 und die Vita die CrossPlay-Version erstanden und seitdem habe ich ein paar Stunden in das Spiel investiert, um zu schauen, wie sich das Spiel in den letzten Jahren entwickelt hat. Und natürlich, ob das Spiel für einen knapp achtjährigen in Frage kommt.

Und ich war mehr als überrascht, wie schlecht sich ein Spiel präsentieren kann. Gefühlt hat sich das Spiel in den letzten vier Jahren kein Stück weiterentwickelt. Man wird einfach so in das Spiel hineingeworfen. Mittlerweile existiert zwar ein Tutorial, um die grundsätzlichen Spielmechaniken erklärt zu bekommen, aber das war es dann auch schon. Keine Geschichte drumherum, keine Erklärung, was das Ganze überhaupt soll. Kein Spielziel, das mir schmackhaft gemacht wird. Am Anfang steht da nur die Neugier, was man denn so alles "craften" kann. Welche Kombinationen von Material welches Item erzeugt.

Und das war es dann für die nächsten Stunden. Beziehungsweise scheinbar für das gesamte Spiel, denn ich habe jetzt einfach keine Lust mehr, weiterzuspielen. Da kann ich genauso gut stundenlang die Spülmaschine ausräumen und das Besteck in die Schublade einsortieren. Von der Handlung triggert mich das ebenso stark.

Möglichkeiten, Möglichkeiten, Möglichkeiten

Meine schlimmsten Sünden in den letzten Monaten: Kauf einer E-Gitarre, Abonnieren von Spiele-Podcasts, das Abschließen eines PS+-Abos und der Kauf einer PS Vita. Das ist eine Menge Holz und ich kann von Glück sagen, dass ich in keiner Weise gläubig bin. Vor lauter Buße käme ich zu gar nichts mehr. Also noch weniger, als sonst schon.

Vor einem Jahr hätte ich noch jeden ausgelacht, der mir gesagt hätte, dass ich mal Podcasts hören würde. Der Zufall wollte es aber, dass ich mir eines Tages die technische Seite von Podcasts anschauen musste und deshalb auch einige Podcasts testweise abonnieren musste. Das war der Anfang vom Ende, denn seitdem höre ich eigentlich fast täglich Podcasts: angespielt, Retrozirkel, Spieleveteranen, Stay Forever und natürlich Superlevel mit Indie Fresse und Insert Moin.

Es ist ja immer leichter, wenn man einen Schuldigen zur Hand hat und ich behaupte mal, dass diese Podcasts mit dafür verantwortlich sind, dass ich mich in den letzten Monaten wieder (viel, viel) mehr mit Computerspielen beschäftigt habe und auch wieder (viel zu viel) selber spiele. Oben drauf kommen noch das PS+-Abo, bei dem ich mich immer noch frage, warum ich das nicht schon viel früher abgeschlossen habe und der Kauf einer PS Vita. Letztere habe ich mir auch gekauft, weil ich das angepriesene Feature der PlayStation 4, das Streamen von Spielen im WLAN oder sogar Internet auf das Gerät, nutzen möchte, wenn ich denn mal eine neue PlayStation erwerben sollte. Zur Zeit spiele ich folgende Spiele:

Last of us

Normalerweise lassen mich Zombie-Spiele kalt. Ich konnte auch damals nichts mit Resident Evil anfangen. Das sah zwar immer ganz nett aus, hat mich aber nie gereizt. Last of us habe ich dann im Rahmen von PS+ heruntergeladen, es ein paar Wochen auf der Festplatte abgehangen und vor ein paar Tagen gestartet. Ich hatte schon ein wenig von den Turns in der Geschichte des Spiels gehört, aber nach dem Intro-Level war ich dann doch baff und habe das Spiel erstmal nicht weggelegt, sondern gebannt die weitere Story durchgespielt. Weit bin ich noch nicht, ich kämpfe mich gerade noch zum Rathaus durch, um Ellie zu den Fireflys zu bringen. Also: pscht! Nix verraten!

Final Fantasy X/X-2 HD Remaster

Auch so eine Reihe, die bis jetzt an mir völlig vorübergegangen ist: Final Fantasy. Mit der Ankündigung der HD-Remasterten Version des zehnten Teils auf der PS Vita habe ich mir erstmal für wenig Geld den dritten Teil auf der selben Konsole besorgt. Anfänglich enttäuscht von der Aufmachung und dem doch allseits bekannten Runden-Kampfsystem, das ich aus Spielen wie Pokemon (nie gespielt, immer nur zugeschaut, konnte mich auch nie begeistern) kannte, merkte ich aber nach ein paar Stunden Spielzeit, wie tief gehend doch die Charakterentwicklung sein kann. Mit dem zehnten Teil scheint das mit den Sphären noch ausgefeilter zu werden.

Hearthstone

Schon in der Betaphase auf dem Mac angeschaut, aber erst mit Erscheinen der iPad-Version Blut geleckt: der Möchtegern-Trading-Card-Magic-The-Gathering-Verschnitt der World of Warcraft-Macher. By the way: letzteres habe ich nur eine Stunde lang gespielt. Und dann nie wieder: weil ich sonst wahrscheinlich abhängig geworden wäre. Magic habe ich selber auch nur auf dem iPad gespielt, war doch jahrelang diese Art von Kartenspiel in meinem Freundeskreis als Nerdscheiss verteufelt (ist es übrigens immer noch). Von daher hatte ich gar keine Chance, das Kartenspiel im wahren Leben kennenzulernen. Hearthstone: Heroes of Warcraft vereinfacht die Spielmechanik von Magic ein wenig und ist somit einsteigerfreundlicher als das doch recht komplexe "Original".

Threes!

2048 haben ja alle irgendwie gespielt. Ein paar Mal. Dann war der Reiz aber irgendwie bei mir weg und Threes! lief mir über den Weg. Auf dem iPhone habe ich schon lange keine Spiele mehr installiert gehabt, weil mir der Bildschirm zu klein oder die Steuerung zu hakelig, die Spiele zu langweilig oder schlicht einfach nur schlecht waren. Threes! hat mich von der ersten Minute gepackt und ich habe es immer noch nicht geschaft über die 10000 Punkte zu kommen. Einmal nur! Bitte?!