Einmal Klassiker und zurück

Final Fantasy

Ich habe schon etliche Rollenspiele auf dem Rechner gezockt. Angefangen bei Pool of Radiance damals auf einem 286er, die ersten Umsetzungen des Schwarzen Auges, etliche Episoden der Ultima-Reihe, bis hin zur Neuzeit mit Fallout 3 und Skyrim. Nur japanischen Rollenspielen konnte ich bis jetzt nichts abgewinnen. Okay, Zelda auf der Wii, aber das zähle ich jetzt nicht unbedingt zu einem Rollenspiel, sondern eher zu den Action-Adventures.

Letztes Jahr habe ich mir dann verbilligt Final Fantasy X HD in der Remastered-Version für die PlayStation Vita geholt, kurz angespielt, aber dann wieder weggelegt, weil ich der Meinung war, das ich mir dafür eine Menge Zeit nehmen muss, die ich zu der Zeit nicht übrig hatte. Vor ein paar Wochen ist mir die Cartridge aber wieder in die Hände gefallen und wie es der Zufall so wollte, wurde ich krank.

Hah, wie damals, krank sein und Computerspiele spielen! Aber eine fette Grippe steckt man im hohen Alter nicht mehr so weg, wie mit zwölf Jahren. So jung kann man auch noch mit 39 Grad Fieber ohne Einbußen spielen. Als alter Sack aber nicht. Mir blieb nichts anderes übrig als zu warten, bis mein Geist wieder halbwegs fit war. Nach den ersten Minuten des Spielens begann ich mich aber immer mehr zu fragen, ob es mir wirklich wieder gut ging. Dämliche Dialoge, die man eigentlich gar nichts so nennen darf, weil sein Alter Ego im Spiel (Tidus) den Eindruck erweckt, geistig nicht auf der vollen Höhe zu sein. Antworten im Stil von „Häh?“ oder „Aha.“ sind am Anfang an der Tagesordnung und rissen mich nicht gerade tiefer in die Geschichte rein. Eher im Gegenteil.

Da fehlt doch was!

Minuten und Stunden später störten nicht nur die belanglosen und die Geschichte nicht erklärenden Dialoge, sondern auch die Fehler in der eigentlichen Story. Da soll man eine spätere Protagonistin (Yuna), Tochter eines hohen Mediums, der sein Leben im Kampf gegen das Böse (Sin) verlor, in einem Tempel zur Rettung eilen und nach drei Räumen und zwei Kurven kommt man in eine Halle, in der ihre Leibgarde steht. Es öffnet sich die Tür zum nächsten Raum und Yuna kommt raus und zu keinem Zeitpunkt spürt man die angebliche Gefahr, die hier angeblich wabern soll.

Und so geht es die nächsten Stunden, die ich noch ausgehalten habe, so weiter. Ich gebe es zu: ich habe es nicht allzu lange ausgehalten. Für Eingeweihte: ich habe es nur bis zum Ende des ersten Blitzball-Spiels geschafft (habe dafür sechs Stunden Spielzeit benötigt). Und ich habe mir immer gesagt: gleich packt dich die Geschichte! Gleich wird das Spielprinzip besser! Umfangreicher! Man läuft nämlich durch eine zugegeben schöne 3D-Welt. Leider immer durch einen schönen Tunnel, in dem man zwar ab und zu Abzweigungen hat, man sich aber grundsätzlich nicht verlaufen kann. Schnarch…

Elf Jahre vorher

Jahre zuvor erschien auf dem NES Final Fantasy III, das es auch in einer Remake-Version für die Vita gibt. Das hatte ich mir mal vor längerer Zeit für vier oder fünf Euro gekauft. Und auch wiedergefunden. Und ich liebe es mittlerweile! Ich habe keine Ahnung, was bei Square Enix (damals nur Square) in den Jahren zwischen den Teilen schief gelaufen ist, weil ich nur diese beiden Teile kenne, aber damals schien man noch das Erzählen von Geschichten beherrscht zu haben. Klar, wie bei jedem Fantasy-Rollenspiel geht es um den ewigen Kampf Gut gegen Böse und auch in FFIII rennt man nur von einem Ort zum anderen, um dort jenes magische Schwert und dort jene Prinzessin zu retten. Und auch die Semantik der Erzählung ist eher flach und dem System geschuldet, wie die Textausgabe damals funktioniert hat. Trotzdem bin ich gewillt, der Geschichte weiter zu folgen und muss mir nicht dauernd einreden, dass es doch irgendwann besser wird. Weil es schon gut ist. Sogar sehr gut. So. Und jetzt muss ich Luneth und seine Kumpels noch ein wenig steigern, damit ich endlich die blöde Medusa im Turm des Owen knacken kann.

Stückchenradio

Podcasts

Seit fast zwei Jahren höre ich täglich Podcasts und dass, obwohl ich vor dieser Zeit nie verstanden habe, warum man sich auf diesem doch altbackenen Wege Informationen aneignen sollte. Bis ich dahinter kam, dass Podcasts eigentlich so rein gar nichts mit dem Medium Radio zu tun hat. Außer, dass das Trägermedium das gleiche ist: das gesprochene Wort.

Jagoda hat gestern sehr ausführlich eine Menge Podcasts aufgezählt, die sie so verzehrt und weiterempfehlen kann. Das möchte ich an dieser Stelle auch tun:

  • Zum täglich Brot gehört bei mir eigentlich immer Insert Moin. Ein hervorragendes Stück Arbeit über Computerspiele, die zum einen halbwegs aktuell und zum anderen Perlen sind, über die man sonst nie gestolpert wäre.
  • Ein weiterer Spielepodcast ist Indie Fresse auf Superlevel, in dem der sehr sympathische Marcus Richter diverse Gäste einlädt, um sich mit ihnen vorwiegend über (wer hätte es bei dem Titel gedacht) Indie-Spiele auszutauschen.
  • Wer wie ich als Kind in den Achtzigern und Neunzigern groß geworden ist, wird mit Stay Forever seine Lieblinge wiederentdecken können. Zwei altbekannte Redakteure der GameStar besprechen alte Hits der Spieleindustrie.
  • In die gleiche Kerbe schlägt Retrozirkel, in der sich die drei Protagonisten aber den Themen eher aus der Gamer-Ecke nähern.
  • Und als ob zwei Retro-Podcasts nicht schon genug wären, kann man sich mit ein paar mehr Meta-Gesprächen mehr als bei den beiden anderen den Spieleveteranen-Podcast reinziehen.

Hinzu kommen noch ein paar mehr Podcasts, die ich zwar abonniert habe, aber entweder nicht regelmäßig höre oder die schon lange nichts mehr veröffentlicht haben.

Open-World ist langweilig

The Crew

Ende der Neunziger waren Echtzeit-Strategiespiele wie Command & Conquer und der Beginn der Egoshooter der heisseste Scheiss bei Computerspielen, nachdem mit Rollenspielen keiner mehr hinter dem Ofen hervorgelockt werden konnte. Letztere wurden dann Mitte der 2000er in den Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs) versucht, zum Leben zu erwecken, was ja mit World of Warcraft auch mehr als funktioniert hat. Und jetzt sind seit ein paar Jahren sogenannte Open-World-Spiele das absolute NonPlusUltra, wenn es um Spielwelten geht.

Zwei Spiele, die ich mir unter anderem letztes Jahr gekauft habe, versuchen den Open-World-Ansatz in sich zu integrieren: „Watch Dogs“ und „The Crew“. Beide Spiele wurden von Ubisoft vertrieben, aber von unterschiedlichen Firmen entwickelt. Wer die Spiele nicht kennt: in „Watch Dogs“ schlüpft man in die Rolle eines Hackers, der den Mord an seiner Nichte rächen will. Im Spiel hat man über sein Smartphone Zugriff auf das Computernetzwerk, das die ganze Stadt umspannt und kann mit dessen Hilfe einige Dinge manipulieren (Ampelphasen umschalten, Kamerabilder abgreifen, Computer steuern usw.). In „The Crew“ will der Protagonist seinen älteren Bruder rächen, der von einer Rocker-Gang vor seinen Augen ermordet wurde. Hier stehen einem die gesamten USA zur Verfügung, die man in Autos bereisen kann.

Beide Spiele ähneln sich von der Spielweise sehr stark: man fährt auf der Karte herum und kann entweder die Hauptstory verfolgen oder unzählige Nebenquests annehmen, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Und in beiden Spielen gibt es gefühlt für zwanzig Hauptquests zweihundert Nebenquests bzw. Aufgaben in „The Crew“. Beide Spiele haben mich nach ein paar Stunden unendlich gelangweilt. Es hat sich angefühlt, als ob Ubisoft Techdemos erstellt haben, um den relativ neuen Ansatz zu testen, in einem Spiel bei Bedarf eine Multiplayer-Komponente dazu zu schalten. Bei „Watch Dogs“ kann man von anderen Mitspielern gehackt werden bzw. auch andersherum andere Mitspieler hacken. Bei „The Crew“ kann man Aufgaben mit Hilfe seiner Crew oder auch anderen Mitspielern, die sich in der gleichen Session befinden, bestreiten, um eine höhere Punktzahl zu erreichen. Diesen Ansatz finde ich klasse und in Zukunft werden da bestimmt auch eine Menge Spiele folgen, die diese Mechanik integrieren. Aber beide Spiele sind nur eine Sammlung von vielen Minispielen, die um eine Hintergrundgeschichte gezimmert wurden, die mich nicht mitreisst. Zu keiner Zeit.

Open-World-Spiele stecken gerade meiner Meinung nach in der Bredouille, dass sie gar nicht Open-World sind, sondern nur so tun. Die Reise zu den Aufgaben in „The Crew“ ist zwar toll anzusehen. Im Auto reist man durch eine gefühlt stimmig nachgebaute Miniaturversion der USA (keine Ahnung, ich war leider noch nicht über dem Teich), wobei das Gefühl zerstört wird, wenn man sich den computergenerierten Autoverkehr ansieht. Die Autos fahren immer (!) versetzt, so dass es gar kein Problem darstellt, selbst mit 300 Km/h durch den Verkehr zu flutschen. Kreuzungen sind nie verstopft, so dass man ohne Angst vor Kollisionen zu haben, mit angezogener Handbremse abbiegen kann. Laaaaangweilig.
Ich verstehe auch nicht das Problem bei Spielen, deren Hauptmechanik darin besteht, mit einem Auto herumzufahren und Polizei-Verfolgungsjagden als Quests beinhalten, das Nicht-Einhalten der Straßenverkehrsordnung zu ahnden. Ich kann ohne Probleme mit 300 Sachen über eine rote Ampel fahren, an der gerade ein Polizei-Auto angehalten hat. Noch laaaaangweiliger.

Grand Theft Auto V habe ich aber sehr gerne gespielt und werde mir das HD-Remake für die PlayStation 4 wieder zulegen, wenn es unter 30 Euro kosten wird. Auch hier gibt es eine Menge Minispiele um die Hauptstory drumherum. Diese muss man aber zum Unterschied zu den Ubisoft-Spielen aber nicht bestreiten, um in der Geschichte weiterzukommen. Und ich glaube, hier liegt der Unterschied: Ubisoft kann keine Geschichten erzählen.

Zwei Klötzchen Langeweile bitte

Mincraft auf der PlayStation Vita

Zum gefühlt tausendsten Mal gehe ich in die gleiche Höhle hinunter, um mich noch tiefer in das immer gleiche Elend einzugraben. Um immer die gleichen Klötzchen mit meiner Spitzhacke zu zerbröseln. In der Hoffnung, endlich eine größere Ader Eisenerz zu finden. Um endlich einen Anreiz zu haben, eine Lorenbahn zu bauen. Vergebens. Und so langsam nervt es.

Meine ersten Erfahrungen habe ich im Oktober 2010 mit Minecraft gemacht. Damals noch in der Alpha-Phase für zehn Euro einen Zugang erstanden, ein paar Stunden gespielt und danach vergessen. Immer mal wieder Nachrichten über das immense Wachstum der Community gelesen und auch den Verkauf an Microsoft belächelt. Vor ein paar Tagen wollte dann Sohn Nummer eins Minecraft ausprobieren, nachdem er bei einer Freundin auf dem Tablet ein wenig gespielt hatte und nur ein paar Minuten später hatte ich für die PlayStation 3 und die Vita die CrossPlay-Version erstanden und seitdem habe ich ein paar Stunden in das Spiel investiert, um zu schauen, wie sich das Spiel in den letzten Jahren entwickelt hat. Und natürlich, ob das Spiel für einen knapp achtjährigen in Frage kommt.

Und ich war mehr als überrascht, wie schlecht sich ein Spiel präsentieren kann. Gefühlt hat sich das Spiel in den letzten vier Jahren kein Stück weiterentwickelt. Man wird einfach so in das Spiel hineingeworfen. Mittlerweile existiert zwar ein Tutorial, um die grundsätzlichen Spielmechaniken erklärt zu bekommen, aber das war es dann auch schon. Keine Geschichte drumherum, keine Erklärung, was das Ganze überhaupt soll. Kein Spielziel, das mir schmackhaft gemacht wird. Am Anfang steht da nur die Neugier, was man denn so alles „craften“ kann. Welche Kombinationen von Material welches Item erzeugt.

Und das war es dann für die nächsten Stunden. Beziehungsweise scheinbar für das gesamte Spiel, denn ich habe jetzt einfach keine Lust mehr, weiterzuspielen. Da kann ich genauso gut stundenlang die Spülmaschine ausräumen und das Besteck in die Schublade einsortieren. Von der Handlung triggert mich das ebenso stark.

Alte Dinge. Gut abgehangen.

Bahntrasse

Das Schlimmste, das es gibt, sind alte Nachrichten. Einfach, weil sie wahrscheinlich keinen mehr interessieren. Ich lese die meisten Dinge aus diesem Internet per Newsreader (Readkit), sammele die interessanteren in einem Readitlater-Client (Pocket) und dann geraten sie meistens in Vergessenheit. Auch wenn letzterer mit der letzten Version verdammt gut und einfach zu durchsuchbar geworden ist.
Jetzt habe ich mir vorgenommen, die besten davon wöchentlich hier zusammenzufassen und mit ein paar Worten zu kommentieren.

Zusammenarbeit zweier Geheimdienste – Codename „Eikonal“ (tagesschau.de)
Wenn man in der Scheisse wühlt, findet man auch nur Scheisse. War ja nicht anders zu erwarten und sollte eigentlich auch keinen mehr vom Hocker reissen. Die Frage, die sich mir nur immer wieder stellt, ist: „Kann man eigentlich wirklich nichts machen, außer auf die Straße zu gehen und nicht ernst genommen zu werden?“

Wacht auf: Die Webvideo-Revolution ist längst da
Längerer Text über die Abgründe der YouTube-Netzwerke und deren Sternchen. Ich unterliege da wahrscheinlich schon einem Generationenkonflikt und kann in keiner Weise diesen Hype und vor allem die Klickzahlen nachvollziehen, die diese Videoschnippsel mit keinerlei Inhalt erzeugen. Muss die heutige Generation von hektisch dauergrinsenden Mitzwanzigern erklärt bekommen, wie man sich zur richtigen Mondphase die Pickel ausdrückt oder mit drei Kilo Schminke überdeckt?

Ello – das neue Social Network mit Bart und Tattoo
David Blum ist hellauf begeistert von Ello, ein neues Social-Network, das sich den Kampf gegen die bestehenden Platzhirsche auf die Fahne geschrieben hat. Und auch noch ohne Werbung auskommen möchte und nicht die Daten ihrer User an Dritte verkaufen möchte. Was viele in ihrer Filterblase und dem „Early Adopter“-Hype vergessen: besteht denn überhaupt Bedarf an einem neuen Social Network? Ich glaube nicht. Der Hype um Facebook, Wer-kennt-wen und damals noch StudiVZ ist doch schon lange durch. Bei den meisten Nicht-Techies war es sowieso nur ein Sammeln von gaaaanz vielen „Freunden“ und nachdem alle fünf Ecken abgegrast wurden, wird das eigene Profil auch kaum noch gepflegt. Dann kommt noch hinzu, dass die Kommunikation zwischen den Freunden mittlerweile komplett auf das Smartphone gewandert ist. Whatsapp und andere Messenger wachsen immer noch und Ello hat noch nicht einmal Apps für die diversen Plattformen. Die mobile Ausspielung der Seite ist kaum zu gebrauchen und bietet auch nicht die Features einer App (Notifications usw.). Das wird wie App.net eine Totgeburt. Sorry.

Was spielst´n gerade? – Nummer 1

Fallout 3

Fallout 3

Vor über fünf Jahren wurde Fallout 3 veröffentlicht. Vor fünf Jahren habe ich mir das Spiel gekauft. Und nach einem kurzen Anspielen nicht weitergespielt. Idiotischerweise. Denn Fallout 3 ist ein ziemlich großartiges Spiel, das zwar schon merklich in die Jahre gekommen ist, aber trotzdem noch eine Menge Spaß macht, wenn man den quälenden Anfang hinter sich gebracht hat.
In diesem erschafft man spielerisch seinen Spielercharakter und weist ihm, angefangen bei seiner Geburt bis hin zu seiner Spätpubertät, mit seinen Handlungen und Entscheidungen gewisse Eigenschaften zu. Nachdem man dann aber endlich aus dem Bunker entkommen ist und zum ersten Mal die öde postnukleare Landschaft mit seiner Weite erblickt, fesselt einen die Handlung und die Weiterentwicklung seines Charakters.

Mittlerweile bin ich kurz vor der achten Stufe, habe schon einige Quests hinter mich gebracht und auch die Welt ein wenig bereist und es ist mir trotz der üblichen Spielmechaniken eines Rollenspiels á la „geh mal zu Punkt A und mach dort dies, schau vielleicht auch mal bei Punkt B vorbei und komm zurück zu Punkt C“ noch nicht langweilig geworden. Ich weiß gar nicht, warum ich damals nicht weitergespielt habe, kann mich nur dunkel daran erinnern, dass ich mich vor irgendwelchen Riesenameisen ohne Munition versteckt hatte und einfach nicht mehr weiterkam. Wie Dom auf Kaffee und Fluchen in seinem Artikel über seinen Protagonisten im DLC/Fortsetzung „New Vegas“ aber auch schon bemerkte, hoffe ich, dass mein jetziger Anlauf auch zum Ende der Geschichte führen wird. Ein weiteres Mal werde ich Fallout 3 nicht beginnen, denn die Bindung zu meinem Helden ist jetzt schon so stark, dass ich sein Scheitern als endgültig ansehen werde.

Velocity 2X

Velocity 2X

Im letzten Monat im PS-Plus-Abo versteckte sich ein Top-Down-Shooter, denen ich eigentlich noch nie etwas abgewinnen konnte. Auch Sidescroller habe ich nie sonderlich lange gespielt. Eigentlich nie über die ersten Gegnerwellen hinaus. Außer „Blue Max“ damals auf dem C64.
Die begleitende Geschichte dieses Spiels hat genauso viel Reiz und Charme wie ein Besuch beim Zahnarzt. Keinen. Und auch in diesem Spiel muss man sich durch die ersten zehn Level durchbeissen, in denen immer neuere Spielmechaniken bis zum Erbrechen erklärt werden. Danach wird auch der Schwierigkeitsgrad etwas höher und der Ehrgeiz liegt dann darin, die Level in einer gewissen Zeit (so schnell wie möglich) und mit den meisten Punkten zu erledigen. Trotzdem glänzt das Spiel dadurch, dass es sich nicht nur um einen TopDown-Weltraumshooter handelt: man muss in den Leveln auch sozusagen „aussteigen“ und sich in einer Art Jump&Run im Stil von Turrican den weiteren Weg freischiessen. Das lockert das Gameplay ein wenig auf und würde es die Plattformer-Mechanik nicht geben, hätte ich es bis jetzt nicht bis Level 31 (von 50) gespielt.

Need For Speed Most Wanted

Need for Speed Most Wanted

Gibt es seit gestern auch für die Vita im PS-Plus-Abo und eigentlich habe ich mich darauf gefreut, endlich wieder einen Vertreter aus der Need for Speed-Reihe zu spielen. Was habe ich mir damals nächtelang mit meinem WG-Mitbewohner in „Need For Speed III Hot Pursuit“ auf der PlayStation 1 für heisse Rennen geliefert…
Zugegeben, ich habe jetzt erst vielleicht eine Stunde gespielt, aber hätte ich den Vollpreis für dieses Spiel bezahlt, ich würde es EA und Criterion um die Ohren hauen. Dieses dämliche Möchtegern-OpenWorld-Gehabe von Rennspielen geht mir mächtig auf den Zeiger. Ich weiß nicht, was daran so toll sein soll, durch menschenleere (okay, autoleere) Straßen zu fahren, um zum nächsten Event zu gelangen. Schauen wir mal, wie weit ich es durchhalten werde. Den ersten der zehn „Most Wanted“-Fahrer habe ich schon besiegt und ihm auch sein Auto abgenommen. Grafisch ist es für die Vita schon okay, auch wenn ich bei den Rennen ziemlich schnell den Überblick verliere und viel zu oft auf die Mini-Map schiele, um zu schauen, wohin die Reise geht. Was dann meistens vor irgendeiner Wand oder einem entgegenkommenden Fahrzeug endet.

Das Leben wieder genießen lernen

Ganz schnell packt es einen und man merkt gar nicht, wie das Leben an einem vorbeizieht. Man Ziele aus den Augen verliert. Man gar nicht merkt, was für ein großartiges Leben man doch führt. Dieses ständige Streben nach immer mehr und immer weiter kann einen schon mal schnell blenden und der Versuch dem Ganzen hinterherzukommen, scheitert wahrscheinlich bei den meisten, wobei man dann vermutlich enttäuscht von sich in eine Depression reinrutscht.

Und dann gibt es noch todbringende Krankheiten. Wie Krebs. Was nur andere bekommen, bis man dann selber die Diagnose gestellt bekommt. Dann holt einen das Leben ganz schnell ein. Und zwar so schnell, dass man erst gar nicht begreifen kann, was die Ärzte einem gerade gesagt haben. So ähnlich war das vor dreieinhalb Jahren bei mir.

Damals noch beruflich selbständig unterwegs gewesen, die Familie noch jung und gerade gewachsen. Aus diversen Gründen einfach nicht zum Arzt gegangen, bis man es vor Schmerzen nicht mehr aushalten konnte. Hodenkrebs. Und zwar so schlimm, dass der Assistenzarzt sofort zum Telefon gegriffen hat, um die leitende Ärztin zu holen. Am nächsten Tag gleich die OP. Eine Woche später noch eine Biopsie, die leider ergab, dass der Krebs schon metastasiert war. Was bei Hodenkrebs eigentlich in der Regel nicht so häufig vorkommt.

Was folgte war die Hölle auf Erden. Chemotherapie. Erst hieß es, dass ein bis zwei Zyklen reichen würden und zum Schluss habe ich vier Zyklen nach PEB-Schema gebraucht, um den Krebs in den Griff zu bekommen. Ein Zyklus dauert drei Wochen und fängt mit einem sechstägigen stationären Aufenthalt an, bei dem man 24 Stunden lang an diversen Tröpfen hängt und knapp sieben Liter Flüssigkeit in seinen Körper wandert. Davon ein Drittel hochgiftiges Zeug, dass die Zellteilung im Körper verhindern soll. Im Grunde haben alle Chemotherapien dieses Ziel: die Zellteillung der Krebszellen zu verhindern und somit die Zellen absterben zu lassen. Leider betrifft das alle Zellen im Körper, was man meistens an den Haaren am ehesten sieht. Die fallen nämlich einfach mal nach ein paar Wochen aus.

Was eigentlich von Vorteil ist, weil man sich die nächsten Monate nicht mehr rasieren muss. Aber kaputte Schleimhäute sind da eher kein Spaß. Die bedeuten nämlich, dass jedes Schlucken zur Qual wird, man Sodbrennen hat, dass man im Sitzen schlafen muss und das restliche Verdauungssystem verrückt spielt. Von der Unfähigkeit am normalen Leben teilzunehmen mal abgesehen, das ist geschenkt, weil man ja eigentlich nur wieder gesund werden möchte. Aber, dass man nach drei Treppenstufen eine Pause einlegen muss, weil der Körper einfach nicht mehr kann, ist schon eine krasse Erfahrung.

Vor meiner eigenen Erkrankung habe ich mich mit dem Thema Krebs nur rudimentär auseinandergesetzt. Ich wußte, was Krebs ist. Ich wußte, dass Krebs unter bestimmten Umständen auch „heilbar“ ist und nicht immer den Tod bedeutet. Dass es verschiedene Krebsarten gibt. Mehr aber auch nicht. Großartigen Kontakt mit Betroffenen hatte ich bis dahin nicht. In meiner Familie ist noch keiner an Krebs erkrankt, der Großvater meiner Frau ist an Krebs verstorben, bevor wir uns kennenlernten. Und nun wurde mir selber die Diagnose gestellt. Und keine gute. Es gibt noch Klassifizierungen der Diagnosen und ich hatte die schlechteste. Einen AFP-Wert von teilweise über 24000, eine Metastase in der Beckenschaufel, diverse Punkte in den CT-Aufnahmen, die unter Beobachtung gestellt wurden.

Abgesehen aber von den ganzen Unannehmlichkeiten der Behandlung und dem fantastischen Vorteil, dass ich wieder gesund bin, bekommt man durch solch eine Erkrankung bzw. durch die Heilung eine ziemlich große Ohrfeige. Man lernt sein Leben ganz anders zu sehen. Zwar wird der Vorsatz, sein Leben komplett umzustrukturieren, nicht umfänglich umgesetzt, weil man schon kurze Zeit nach der Behandlung wieder in den Alltagstrott seines Umfeldes „integriert“ wird. Trotzdem stehe ich jeden Morgen mit dem guten Gefühl auf, weiterleben zu können. Mit dem Gefühl, diesen Tag mit all seinen Möglichkeiten nutzen zu können. Was einem zwar nicht immer gelingt, aber irgendwie ist alles anders geworden…

Sammelkarten-Vorhölle

„Sammeln Sie Paybackpunkte?“ – „Nein.“ – „Möchten Sie Treuepunkte?“ – „Nein.“ – „Kassenzettel?“ „Nein.“ – „Sticker?“ – „Nein.“ – „Aber Papa!“

Das Schlimme am Einkaufen mit Kindern ist mittlerweile nicht nur das Süssigkeiten-Regal kurz vor der Kasse, sondern dass mittlerweile jeder Konzern mit seinen eigenen Sammelklebekarten versucht, meine Kinder zu ködern. Klar leben wir in einer von Marketing geprägten Konsumwelt und auf der einen Seite ist es auch toll, dass wir in unserer privilegierten Welt uns mehr kaufen können als sinnvoll ist. Aber diese Klebekarten haben ein Ausmass angenommen, dass es mich einfach nur noch nervt. Nach dem dritten WWF-Buch über bedrohte Tierarten flogen mehrere hundert doppelte Sticker in den Kinderzimmern herum und die Bücher, in die die Klebekarten geklebt wurden, wurden auch nicht mehr beachtet. Es gab ja schon die nächste Aktion mit anderen Karten.

Es war also an der Zeit, diesen Karten den Kampf anzusagen. Einfach in den Müll schmeissen geht nicht, weil ich ziemlich empfänglich für Kindertränen bin. Blieb also nur der Ausweg für Ersatz zu sorgen. Und zwar in Form von Pokémon. Zuvor hatte ich eigentlich kaum Kontakt mit Sammelkartenspielen. Ich, der ich in meiner Jugend Pen&Paper-Rollenspiele, angefangen von DSA, AD&D, Shadowrun bis hin zu Mers/Rolemaster, gespielt habe, kam nie so recht an die Materie ran. Zwar habe ich auch das bekannteste Spiel Magic: The Gathering auf dem iPad ausprobiert und auch Hearthstone ein paar Tage lang gespielt, aber mehr Erfahrungen habe ich auch nicht gesammelt.

Und nun wollte ich meinem Größten Pokémon beibringen. Schon einmal vorweg: die den Grundpaketen beigelegten Spielregeln sind für den Hintern. Auf der Pokémon-Website gibt es dafür aber ein umfangreicheres Handbuch, das einige Dinge besser und detaillierter erklärt. Außerdem kann man sich das dort auch eine Art Online-Spiel herunterladen, was ich auch getan habe. Aber mehr als das Anfangstutorial habe ich mir nicht angetan.

Nach dem Kauf von zwei Grundpaketen spielten wir erstmal ein paar Runden offen (jeder hat die Handkarten des anderen einsehen können), um die Grundmechanik zu verstehen. Angefangen mit Basis-Pokemons in der Bank, die man aufleveln kann (Phase 1, Phase 2), Energiekarten, sowie Trainer- und Itemkarten waren schnell verstanden und die ersten Kämpfen kamen einem auch recht ausgeglichen vor. Nun nach einigen Spielen, in denen man versucht, die Hintergründe des Spiels zu verstehen und Taktiken zu entwickeln, schleicht sich bei mir große Ernüchterung ein (beim Sohnemann natürlich nicht): ich scheine nicht zu verstehen, wie man sein Deck taktisch aufbauen beziehungsweise verwenden kann. Der Deckstapel besteht am Anfang aus 60 Karten (okay, eigentlich nur 47, weil sich 13 Karten auf dem Siegstapel und auf der Hand befinden). Trotzdem hängt es nur vom Zufall ab, wer von den beiden Parteien Sieger wird. Wer es nämlich schafft, als erstes ein aktives Phase-2-Pokemon im Spiel zu haben. Das ist nämlich eigentlich unbesiegbar oder man braucht viel zu viel Zeit ein entsprechendes eigenes Pokemon aufzuleveln, um es zumindest ebenbürtig in den Kampf zu werfen.

Aber vielleicht hängt das ganze mit dem Konzept des Sammelkartenspiels zusammen und braucht tausende von Boosterpacks, um sein Deck individuell und mit unterschiedlichen Pokemon-Arten zu bestücken. Das ist beim Verwenden von nur zwei Basispacks natürlich nicht gegeben. Vorschläge anyone?

Rockstar und Astronaut

Rockstar und Astronaut - Bild

Zwei Dinge gibt es, die ich mir vor schon ganz schön langer Zeit vorgenommen habe. Mit acht oder neun Jahren hatte ich die Plattensammlung meiner Eltern entdeckt, die voller Scheiben von Deep Purple, Black Sabbath, Pink Floyd und ähnlicher Bands waren. Allein geprägt durch die gemeinsamen Autofahrten und den Genuss eines HiFi-Systems im 325er-BMW (alpinaweiß, wurde leider auf der Rückfahrt eines Skiurlaubs mit der kompletten Familie per Überschlag an einen Baum gesetzt. Alle unbeschadet rausgekommen) entdeckte ich schon früh den Sound von E-Gitarren. Und war verloren.

Meine ersten eigenen zaghaften Versuche, in diese Musik abzutauchen, versuchte ich mit Queen, Bon Jovi und den Scorpions. Man lernt ja aus Fehlern. Für mich damals schon das Größte überhaupt, wurde ich dann eines besseren gelehrt, als ich Nirvana entdeckte und mit zarten 13 Jahren entbrannte in mir der Wunsch, Rockstar zu werden. Oder wenigstens E-Gitarre zu lernen. Aber irgendwie wurde nie was draus und die Versuche, den Gitarren meiner Freunde wohlklingende Töne zu entlocken, scheiterten kläglich, weil ich es irgendwie nie gebacken bekam, meinen Fingern mitzuteilen, wie man die entsprechenden Akkorde richtig greift. Und so war ich zwar der größte Kämpfer im Moshpit und im Geheimen der Luftgitarrengott, aber zu mehr hat es nie gereicht.

Bis ich Anfang des Jahres den Entschluss fasste, jetzt schon fast in der Nähe des Rentenalters angekommen, doch noch mittels sechs Seiten und einem lauten Verstärker meinen Nachbarn auf den Sack zu gehen. Nach einem anderthalbstündigen Besuch eines Musikzubehörladens meines eigentlich noch gar nicht vorhandenen Vertrauens und der Erkenntnis, dass ich wahrscheinlich nie so gut werde, wie der nette Mitarbeiter, der mir sieben oder acht Gitarren und deren Vor- und Nachteile vorführte, ging ich mit einer Gitarre, Kabel und ner Menge Plektren nach Hause. Den Verstärker besorgte ich mir am nächsten Tag bei einem Freund, der noch einen 30 Watt-Röhrenverstärker bei sich im Keller stehen hatte.

Jetzt nach den ersten Wochen viel zu wenigen Lernens, haben meine Programmiererfingerkuppen mittlerweile eine nicht zu verachtende Hornhaut bekommen und ich frage mich, wie man früher ohne Internet an Tabulatoren herangekommen ist? Hat man sich Musikvideos auf MTV und Viva auf Video aufgenommen und mittels Einzelbildfortschaltung den Kram beigebracht? Das mache ich ja manchmal, wenn ich Tabs nicht verstehe. Schnell auf YouTube versucht, das Video ohne Sperre zu erwischen, um nachzuschauen, wie das Ganze denn in der Praxis so gemeint ist.

Etwas ist aber leider total blöd an der Verwirklichung meines einen Traumes: mein Musiklehrer hat mir schon in der ersten Stunde diese ganze Rockstar-Slash-Gitarrengott-Nummer entzaubert, in dem er auf Zuruf so gut wie jeden Song anspielen konnte. Der ganze Musikkram basiert halt wirklich nur auf (fast) drei Akkorden/Powerchords. Was aber wieder ganz nett ist, weil die Lernkurve dadurch ziemlich steil ist und ich mittlerweile den einen oder anderen Grunge-Song spielen kann. An Punk sollte man sich übrigens nicht gleich wagen. Zwar besteht dort wirklich jeder Song nur aus zwei bis drei Akkorden. Die werden aber meistens in Achteln und mit ständigen Wechseln gespielt. Unspielbar für mich jedenfalls.

Achso, die zweite Sache, die ich mir als kleiner Junge vorgenommen hatte. Astronaut. Schaun mer mal.

Go fuck yourself

Größenvergleich

Das Internet ist doch eigentlich nichts weiter als ein riesengroßer Stammtisch mit einer Bibliothek und großen Pornosammlung. Und der Stammtisch ist leider so groß, dass alle der Meinung sind, sich neben mich setzen zu können. Dadurch wächst natürlich die Gefahr, dass ich auch deren Gesprächen folgen muss.

Folgender Tweet von monoxyd bzw. die Kommentare im verlinkten Facebook-Eintrag zeigen das recht eindeutig.


Der Vorteil des Internets ist aber auch, dass ich den ganzen Kram komplett ignorieren kann. Indem ich mir meine eigene Filterblase erstelle und beim Scannen von Inhalten ziemlich schnell entscheide, ob mir das Gelesene zusagt oder nicht. Oder ob es meine Ansichten bereichern kann. Vor Jahren habe ich mir geschworen, diverse Plätze des Internets nicht mehr zu besuchen. Anfänglich ist es ja noch ganz lustig, den ganzen Hass in Textform zu überfliegen, aber irgendwie ist mir meine Lebenszeit zu schade geworden für solch textlichen „Ergüsse“ verschwendet zu werden.

Mir ist auch bewusst, dass sich meine Einstellung in keiner Weise von denen unterscheidet: einfach keine unliebsame Meinung zulassen und die eigene als die allumfassende Wahrheit zu deklarieren. Das stimmt aber nur in Teilen, denn man himmelt ja schon den ein oder anderen Menschen in irgendeiner Weise an. Sei es intellektuell, körperlich oder auf eine andere Art und Weise. Und irgendwie verändert sich meine Filterblase ja auch mit der Zeit.

Nur auf diese Schwanzverlängerungen und alles vernichtenden Hater habe ich keine Lust mehr. Go fuck yourself! Um es mal mit den Worten von Fred Durst zu sagen.

Möglichkeiten, Möglichkeiten, Möglichkeiten

Meine schlimmsten Sünden in den letzten Monaten: Kauf einer E-Gitarre, Abonnieren von Spiele-Podcasts, das Abschließen eines PS+-Abos und der Kauf einer PS Vita. Das ist eine Menge Holz und ich kann von Glück sagen, dass ich in keiner Weise gläubig bin. Vor lauter Buße käme ich zu gar nichts mehr. Also noch weniger, als sonst schon.

Vor einem Jahr hätte ich noch jeden ausgelacht, der mir gesagt hätte, dass ich mal Podcasts hören würde. Der Zufall wollte es aber, dass ich mir eines Tages die technische Seite von Podcasts anschauen musste und deshalb auch einige Podcasts testweise abonnieren musste. Das war der Anfang vom Ende, denn seitdem höre ich eigentlich fast täglich Podcasts: angespielt, Retrozirkel, Spieleveteranen, Stay Forever und natürlich Superlevel mit Indie Fresse und Insert Moin.

Es ist ja immer leichter, wenn man einen Schuldigen zur Hand hat und ich behaupte mal, dass diese Podcasts mit dafür verantwortlich sind, dass ich mich in den letzten Monaten wieder (viel, viel) mehr mit Computerspielen beschäftigt habe und auch wieder (viel zu viel) selber spiele. Oben drauf kommen noch das PS+-Abo, bei dem ich mich immer noch frage, warum ich das nicht schon viel früher abgeschlossen habe und der Kauf einer PS Vita. Letztere habe ich mir auch gekauft, weil ich das angepriesene Feature der PlayStation 4, das Streamen von Spielen im WLAN oder sogar Internet auf das Gerät, nutzen möchte, wenn ich denn mal eine neue PlayStation erwerben sollte.
Zur Zeit spiele ich folgende Spiele:

Last of us

Normalerweise lassen mich Zombie-Spiele kalt. Ich konnte auch damals nichts mit Resident Evil anfangen. Das sah zwar immer ganz nett aus, hat mich aber nie gereizt. Last of us habe ich dann im Rahmen von PS+ heruntergeladen, es ein paar Wochen auf der Festplatte abgehangen und vor ein paar Tagen gestartet. Ich hatte schon ein wenig von den Turns in der Geschichte des Spiels gehört, aber nach dem Intro-Level war ich dann doch baff und habe das Spiel erstmal nicht weggelegt, sondern gebannt die weitere Story durchgespielt. Weit bin ich noch nicht, ich kämpfe mich gerade noch zum Rathaus durch, um Ellie zu den Fireflys zu bringen. Also: pscht! Nix verraten!

Final Fantasy X/X-2 HD Remaster

Auch so eine Reihe, die bis jetzt an mir völlig vorübergegangen ist: Final Fantasy. Mit der Ankündigung der HD-Remasterten Version des zehnten Teils auf der PS Vita habe ich mir erstmal für wenig Geld den dritten Teil auf der selben Konsole besorgt. Anfänglich enttäuscht von der Aufmachung und dem doch allseits bekannten Runden-Kampfsystem, das ich aus Spielen wie Pokemon (nie gespielt, immer nur zugeschaut, konnte mich auch nie begeistern) kannte, merkte ich aber nach ein paar Stunden Spielzeit, wie tief gehend doch die Charakterentwicklung sein kann. Mit dem zehnten Teil scheint das mit den Sphären noch ausgefeilter zu werden.

Hearthstone

Schon in der Betaphase auf dem Mac angeschaut, aber erst mit Erscheinen der iPad-Version Blut geleckt: der Möchtegern-Trading-Card-Magic-The-Gathering-Verschnitt der World of Warcraft-Macher. By the way: letzteres habe ich nur eine Stunde lang gespielt. Und dann nie wieder: weil ich sonst wahrscheinlich abhängig geworden wäre. Magic habe ich selber auch nur auf dem iPad gespielt, war doch jahrelang diese Art von Kartenspiel in meinem Freundeskreis als Nerdscheiss verteufelt (ist es übrigens immer noch). Von daher hatte ich gar keine Chance, das Kartenspiel im wahren Leben kennenzulernen. Hearthstone: Heroes of Warcraft vereinfacht die Spielmechanik von Magic ein wenig und ist somit einsteigerfreundlicher als das doch recht komplexe „Original“.

Threes!

2048 haben ja alle irgendwie gespielt. Ein paar Mal. Dann war der Reiz aber irgendwie bei mir weg und Threes! lief mir über den Weg. Auf dem iPhone habe ich schon lange keine Spiele mehr installiert gehabt, weil mir der Bildschirm zu klein oder die Steuerung zu hakelig, die Spiele zu langweilig oder schlicht einfach nur schlecht waren. Threes! hat mich von der ersten Minute gepackt und ich habe es immer noch nicht geschaft über die 10000 Punkte zu kommen. Einmal nur! Bitte?!