Insomnia: Schlaflosigkeit (Insomnie), schlaflos

Nur ein weiteres Blog eines Webworkers, das sich mit den Themen Webdevelopment, Apple/Mac und anderem Kleinkram beschäftigt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Solid State Drive – Ein Segen

Solid State Drive - Ein Segen
Vor etwas mehr als dreieinhalb Jahren wagte ich den Sprung in das Apple-Lager. Ich besaß zwar schon einen iPod nano, aber im Desktop- und Laptopbereich war ich eingeschworener Windows-Jünger. Ein kurzer Ausflug in das Linux-Lager (Debian und Ubuntu) machte mir deutlich, dass ich zu alt zum Frickeln geworden bin und mich nach etwas Beständigem sehnte. Ein MacBook Pro (Version 2,2) wurde angeschafft.

Die 120 GByte-Festplatte wurde erst letztes Jahr durch eine Größere ersetzt, aber die letzten Monate zeigten mir besonders im Kundeneinsatz vor Ort, dass dreieinhalb Jahre auch bei Apple eine Menge Zeit ist und die Alters- und Gebrauchsspuren sich nicht nur äußerlich bemerkbar machen.
Ein neues Laptop muss also her. Apple hat zwar der MacBook Pro-Familie in letzter Zeit eine Menge Aufmerksamkeit in Form von Upgrades geschenkt, aber mein neues Laptop sollte doch ein wenig kleiner sein als das 15"-Ungetüm. Dieser ersetzte zwar damals meinen kompletten Desktop, wurde aber selbst vor knapp einem Jahr durch einen schönen iMac vom Schreibtisch verbannt.

Was also tun? Warten, bis endlich die 13"-MacBook Pros vernünftige Prozessoren bekommen? Bei der (Windows-)Konkurrenz schauen? Oder doch dem Geek-Wahn Tribut zollen und sich endlich mal ein Solid State Drive zulegen, dessen Technik seit Monaten in den diversen Publikationen gehuldigt wird? Nach kurzem Überlegen siegte der Geek in mir (ein neues 13"-MacBook Pro kann ich mir ja immer noch zulegen) und aus dem Hause Corsair wurde die 240GByte große SSD der Force-Serie bestellt und heute Abend endlich eingebaut.

Kürzestes Resümee: kauft Euch solch eine "Platte"! Wahnsinn, was für ein Flaschenhals Festplatten doch in neuen Rechnern sein müssen. Das MacBook rennt schneller als der iMac, vom Booten über Programme starten und selbst das Arbeiten in Photoshop ist deutlich schneller. Die doch recht teure Investition hat sich in meinen Augen aber schon gelohnt. Es ist wieder eine Freude, mit dem MacBook zu Arbeiten.
Zum Vergleich habe ich noch drei Xbench-Ergebnisse:
Xbench, MacBook Pro 2,2 mit 320 GByte Festplatte
Xbench, MacBook Pro 2,2 mit Solid State Drive
Xbench, iMac 9,1 mit 1TByte Festplatte

Flashes

Blitz unten
Blitz durchs Fliegengitter
Blitzanfang
Monsterblitz

8bit-Landkarten

8bit Landkarten
Bei diesem Anblick bekomme ich doch Lust die uralten Dungeons&Dragons-Rollenspiele auf dem 086er zu spielen. Wenn es ihn denn noch geben und die 5 1/4-Zoll-Disketten funktionieren würden. Ach damals…

Das beste Adventure aller Zeiten auf dem iPad

Das beste Adventure  aller Zeiten auf dem iPad
Wenn es ein Spiel gibt, dass ich schon mehrfach durchgespielt habe, dann ist es die Monkey Island-Serie von LucasArts. Jedenfalls die ersten beiden Teile, der dritte war recht mau und der vierte Teil hatte in meinen Augen nicht mehr viel mit dem Ursprung zu tun.
Und ab heute gibt es die überarbeitete Version des zweiten Teils auf dem iPad!

Der ultimative Twitterclient

Twitterclients gibt es wie Sand am Meer. Meine Perle habe ich aber schon lange gefunden: Echofon
Ich habe vorher schon viele Clients probiert, die mich aber alle nicht so recht zufrieden stellen konnten. Da ich über den Tag verteilt diverse Geräte (iMac, MacBook Pro, iPhone und seit Neuestem auch ein iPad) verwende, um mich im Web zu bewegen und somit auch zu twittern, hat mich immer gestört, dass es keine Synchronisation zwischen den Clients stattfindet.
Und genau hier kommt Echofon ins Spiel: egal ob Desktop, Telefon oder Tablet, die Clients synchronisieren den aktuellen Stand über die Echofon-Server.

Gut, das Evil-Kriterium zählt hierbei genauso wie bei Google, Apple oder Microsoft. Denn durch die Synchronisation könnten die Echofon-Entwickler ein ziemlich genaues Profil von mir erstellen, wie, wann und auch wo ich Twitter nutze, sowie auch die Inhalte meiner Tweets in Bezug setzen.
Da die Firma aber auch gewissen Richtlinien im Datenschutz untersteht, nehme ich dieses Risiko in Kauf.

Lego Star Wars AT-AT

Den gestrigen Abend habe ich mal genutzt, den motorisierten Lego Star Wars AT-AT (All Terrain Armored Transport) aufzubauen. Knapp vier Stunden habe ich benötigt.
Lego Star Wars AT-AT 001
Lego Star Wars AT-AT 002
Lego Star Wars AT-AT 003
Lego Star Wars AT-AT 004

Zur Zeit geistert auch dieses Video durch diverse Kanäle:

AT-AT day afternoon from Patrick Boivin on Vimeo.

Keine Lust mehr auf Fieber


Manchmal versuche ich mich daran zu erinnern, wie ich mir früher Informationen aus dem World Wide Web beschafft habe. Ohne Feeds. Gefühlt ist es ein Jahrzehnt her, seitdem ich wiederkehrende Informationsquellen nicht mehr manuell nach neuen Datenhäppchen abklappere, sondern mir kompakt frisch auf den Tisch servieren (bzw. selber abholen) lasse.
Unter Mac OS X habe ich diverse RSS-Clients ausprobiert: angefangen mit Vienna und einem schnellen Umschwung auf den damals noch kostenlosen NetNewsWire, bin ich auf die selfhosting-Lösung Fever° gestoßen.

Fever° hat mich begeistert, weil ich die Weboberfläche selber hosten konnte und daher Herr meiner eigenen Daten war. Auch brauchte ich mir über das Synchronisieren von Lese- und Markierungsstati keinen Kopf machen. Auf meinen Desktops habe ich Fever° mittels Fluid eingebunden und auf iPhone und iPad wurde die Installation direkt in Safari aufgerufen. Auf dem iPhone bekommt Fever° durch ein spezielles Stylesheet ein angepasstes Layout, mit dem sich auch recht gut navigieren lässt.

Nur eines hat mir bei Fever° immer gefehlt: das Filtern von Feeds mit Schlagwörtern. Es ist zwar mit Fever° möglich, die vorhandenen Feeds zu durchsuchen, aber weder kann ich diese Suchen abspeichern, noch kann ich durch eine Filterung eine Vorselektion von lesenswerten Feeds erreichen. Fever° verfolgt lediglich in einer spezielle Ansicht, die Absicht, heiß begehrte Themen eine Gewichtung zuzugestehen. Das reicht mir aber nicht.

Von daher verwende ich seit heute Abend wieder NetNewsWire, das mir auf dem Desktop erlaubt, unzählige Filterlisten zu erstellen und auf iPhone und iPad kommt die Reeder-App (iPad-Version/iPhone-Version) zum Einsatz.

Arbeiten mit dem iPad

Arbeiten mit dem iPad
Einer der Hauptkritikpunkte am iPad ist, dass es nicht möglich wäre, diverse Arbeiten zu erledigen. Das iPad als Ersatz für ein Netbook oder sogar Laptop. Eigentlich könnte ich diesen Artikel sofort beenden, da dem so ist: ein Arbeiten, wie man es von einem Laptop/Desktop gewöhnt ist, ist nicht möglich. Im iTunes Store gibt es zwar mittlerweile eine Menge Anwendungen in diversen Bereichen, aber als Webworker benötige ich in erster Linie zwei Dinge: eine vernünftige IDE (in meinem Fall für Websprachen und seit neuestem für Objective-C) und ein Tool zur Bearbeitung von Photoshopdateien. Und beides ist nicht vorhanden und wird es vermutlich auch nie geben.

Aber warum sollte man Geräte wie das iPad als Ersatz für Laptops oder sogar Desktops ansehen? Ein Kaufgrund für mich war die Umsetzung eines iPod Touch in groß. Ich war es leid, abends auf dem Sofa mal kurz was im Web nachzuschauen oder neue E-Mails zu bearbeiten und entweder den viel zu kleinen Bildschirm des iPhone zu akzeptieren oder doch das große MacBook Pro auf die Oberschenkel zu hieven. Besonders weil letzteres sich selten in Reichweite des Sofas befand und ich so gezwungen war, auch noch aufzustehen. Abends bin ich ein sehr faules Exemplar eines Homo sapiens.

Das iPad erfüllt genau diesen Zweck mehr als zufriedenstellend. Und trotzdem komme ich jetzt nach ein paar Wochen Spielerei an den Punkt, herauszufinden, ob es nicht möglich ist, mehr aus dem Gerät herauszuholen. Ich habe dann doch leider den Fehler begangen und mir nur die WLAN-Version besorgt. Somit ist es in aller Regel bei Kunden vor Ort außer zum Erstellen von Notizen nicht zu gebrauchen. Einem Kunden während eines Meetings den Fortschritt direkt im Browser zu zeigen, fällt flach.

Und trotzdem werde ich mich Zukunft dabei ertappen, abzuwägen, ob ich nun das iPad oder doch das MacBook Pro einpacke. Zum Schreiben von Notizen reicht mir Pages, ToDos werden mit Things verwaltet und Skizzen mit SketchBook Pro erstellt. Der Kalender synchronisiert sich beim nächsten WLAN-Empfang mit MobileMe und mehr benötigte ich eigentlich selten.
Ich glaube nicht, dass in Zukunft eine vernünftige IDE zum Entwickeln veröffentlicht wird. Auch wenn Apps wie Gusto schon nicht schlecht aussehen. Mir fehlen dort aber Git- und Subversionunterstützung. Gespannt bin ich aber weiterhin, ob ich eines Tages nicht doch eines Besseren belehrt werde.

Meine iPad Apps

Meine iPad Apps

Am Donnerstag drückte mir der liebenswerte TNT-Mann ein unscheinbares, kleines Päckchen in die Hand, das meinen Adrenalin- und Endorphinhaushalt kräftigst durcheinander gebracht hat. Naja, sagen wir mal: ich habe mich ein klein wenig gefreut, endlich das heftig umstrittene Gadget aus dem Hause Apple in der Hand zu halten. Nach ein paar Tagen Nutzung bin ich immer noch vom iPad sehr begeistert, erfüllt es doch genau die Kriterien, für die es angeschafft wurde: zum Surfen auf dem Sofa und im Bett. Und mehr nicht.

Zum Arbeiten ist es in keiner Weise zu gebrauchen, da würden mir Applikationen zum SVN-/Git-Zugriff sowie eine IDE für PHP/HTML/CSS und seit neuestem auch Objective-C fehlen. Zu mehr als Surfen, E-Mails lesen/schreiben, Feeds lesen und ein bißchen spielen ist das iPad in meinen Augen auch in Zukunft nicht zu gebrauchen. Mit Netbooks lässt sich das iPad meiner Meinung nach nicht vergleichen, da dem iPad alle möglichen Anschlüsse fehlen, Netbooks besitzen auf der anderen Seite kein Touchdisplay.

Und nun möchte ich die gefühlt vierzehntausendsiebenhundertzwölfte Liste von iPad-Apps raushauen:

Über Pages brauche ich wahrscheinlich nicht viel zu sagen. Die Textverarbeitung von Apple ist auf den ersten Blick solide und bringt alles mit, um Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten. Große Diplomarbeiten kann man mit Sicherheit nicht darauf erstellen. Den ein oder anderen Brief zu tippen oder die Pflege eines bestehenden Dokuments (muss man leider unnützerweise mittels iTunes importieren bzw. mit der App GoodReader) sollte aber machbar sein.

Mit GoodReader for iPad lassen sich nicht nur diverse Dokumente und Dateien anzeigen. Dateien können auf das iPad mittels HTTP, FTP, WebDAV, MobileMe, Dropbox, Google Docs und diverse andere Filehostinganbieter heruntergeladen werden. Worddateien kann man danach mit Pages öffnen (in GoodReader über Manage Files –> Open in… erreichbar). Umgeht somit das lästige Dateiensynchronisieren mittels iTunes.

Things nutze ich schon sehr lange auf dem Mac und iPhone. Mit Things for iPad ist die in meinen Augen schönste Version der ToDo-Software erschienen. Things for Mac hat leider schon lange kein richtiges Feature-Update mehr erhalten, mir persönlich fehlt eine vernünftige Synchronisation zwischen den Endgeräten. iMac und MacBook Pro halten mittels Dropbox den selben Datenstand, iPhone und iPad lassen sich nur mit dem Desktop synchronisieren, wenn sich beide im selben WLAN aufhalten.

1Password Pro hält alle Passwörter, Accountdaten und diverse andere Informationen bereit. Synchronisieren kann man über das WLAN mit einer Desktopversion von 1Password. Auf dem Desktop möchte ich dieses Tool sowieso nicht mehr missen.

Als kleines Sketchbook habe ich mir Penultimate gegönnt. Die Erkennung des "Fingermauszeigers" ist ziemlich gut und Notebooks können als (nicht-vektorbasiertes) PDF per E-Mail verschickt werden.

Die App von Marvel Comics sollte man sich aus einem Grund nicht installieren: das Lesen der Comics ist ein Traum auf dem iPad und ehe man es sich versieht, tätigt man unzählige In-App-Käufe für Comics.

Als Spiele sind momentan Flight Control HD (noch stressiger und packender als auf dem iPhone), Worms HD und Real Racing HD installiert. Zum Kauf von Command & Conquer Alarmstufe Rot habe ich mich aus Zeitgründen noch nicht hinreißen lassen. Kommt aber bestimmt noch.

Ansonsten sind noch Twittelator for iPad als Twitter-Client (solange Echofon noch keine iPad-Version seines genialen Clients anbietet), der Dropbox-Client, WordPress, Wolfram Alpha und Star Walk (Sternenkarte, die auf Geoposition und Kompass zugreift).

Möge die Macht mit dir sein

Möge die Macht mit dir sein