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Yesterday I´ve read the comment on Heise about dying of RSS with wonder. How often has RSS already died? With the loss of Google Reader in the middle of 2013 was RSS brought to grave. Sure, this was a big break and since then RSS or the clients are not developing much. Also the development of my favourite client Fever was dropped.

But in my filter bubble is RSS not dead. My lawn is dead, as you can see in the photo above. RSS was not successful in his form, but the idea behind is not more as the subscribing of an Facebook channel, only that you will get a filtered version and not the articles in a chronolocial order.

Maybe there must be more advertising for RSS? I am developing a TYPO3 extension since a few time, which has similiar features like Fever. Because Fever was the best solution for me. It was self hosted, the data stayed with me and there were apps on iOS (and Android probably too) that could connect to the Fever API.

The articles from me can be fetched via RSS by the way. You can get the german articles under the url https://www.insomniaonline.de/feed and the english translation under https://www.insomniaonline.de/en/feed.

 

Über den Blutmond in Zelda: Breath of the wild kann ich mich ja aufregen. Aber das ist eine andere Geschichte. Beim heutigen Blutmond bei uns haben keine Gegner respawned, das Ganze wurde eher von einem netten Picknick umrahmt und neben ein paar kleinen Sternschnuppen und der ISS gab es eine ziemlich lange totale Mondfinsternis mit Blutmond. Und Mars.

Vor ein paar Wochen hatte ich richtig Schiss. Respekt. War angespannt wie ein Flitzebogen. Hatte wochenlang gelernt. So richtig, wie man es damals hätte in der Schule oder Uni machen sollen. Kannte ich gar nicht oder hatte es schon wieder vergessen, wie es ist, sich auf eine Prüfung vorzubereiten.

Die Schullaufbahn und die Ausbildung ist ja auch schon echt mal lange her und zwar lerne ich jeden Tag etwas Neues hinzu, aber sich auf eine Zertifizierung vorzubereiten ist dann doch etwas anderes. Aber ich habe es geschafft und die nächsten drei Jahre darf ich mich TYPO3 CMS Certified Integrator nennen!

Und übermütig bin ich auch gleich geworden, bereite ich mich doch schon auf die nächste Zertifizierung vor: TCCD oder TYPO3 CMS Certified Developer. Aber das hat bis Anfang nächsten Jahres noch Zeit...

Bei der Umstellung des Blogs auf TYPO3 habe ich die Kommentar-Funktion gekilled. Nicht, dass hier viele Artikel kommentiert wurden, auch wenn ich für jeden Kommentar dankbar war, aber eine großartige Diskussionskultur kam hier aufgrund auch meiner Texte nicht auf. Warum auch?

Trotzdem hat mir in den letzten Tagen etwas gefehlt. Und somit sind ab jetzt bei allen Blogposts wieder die Kommentarfunktion verfügbar. Die Kommentare aus der Wordpress-Installation habe ich leider nicht mehr, da ich die Installation und die Backups gelöscht habe. An dieser Stelle bitte ich bei den damaligen Kommentatoren um Entschuldigung. Das hätte ich besser planen sollen.

Die letzten Tage in Griechenland, das Betrachten der täglichen News aus der "sicheren" Entfernung, das nur leichte Überfliegen der Nachrichten meiner Filterbubble und das Konzentrieren auf die wesentlichen Dinge (nämlich Entspannung und Zeit mit der Familie) haben mich ziemlich nachdenklich gemacht.

Es war mein erster Besuch von Griechenland und leider ein wenig zu touristisch geprägt. Etwas über eine Stunde nach Süden von Thessaloniki entfernt, gab es wenig Möglichkeiten mehr über dieses Land zu erfahren. Kulturell war dort echt tote Hose, alles war nur auf den Tourismus ausgelegt. Das wenige, was man über Griechenland erfahren konnte, war, dass es den Griechen echt nicht so prall gehen muss. 

Und dann liest man täglich, wie hier in Deutschland die politische Diskussion immer weiter vor die Wand gefahren wird. Und gefühlt ein Stillstand herrscht, was andere Themen außer der Asyl- und Flüchtlingsdebatte angeht. Es kann doch nicht sein, dass es in der politischen Debatte nur noch um Einwanderung geht und von Sektoren wie Bildung (das wichtigste überhaupt!), Gesundheit und Auffangen der unteren sozialen Schichten keine Rede ist.

Ich denke immer mehr darüber nach, mich in irgendeiner Weise politisch zu engagieren, um mir später nicht selber vorwerfen zu müssen, dass ich einfach nur zugeschaut habe, wie die rechten Idioten die Oberhand gewonnen und dieses Land kaputtgemacht haben. Ich weiß nur leider noch nicht wie, weil ich mich derzeit einfach mit keiner Partei identifizieren kann.

Eine vollkommene Deckungsgleichheit mit einem Parteiprogramm mit seinen Ideologien bekommt man ja sowieso nie hin, aber bei mir hapert es allein schon an der grundsätzlichen Ausrichtung. CDU und Konsorten scheiden aus, bei den Linken fand ich schon immer eigentlich nur Gregor Gysi ansprechend, die Grünen sind mir einfach nicht mehr ihrer Ideologie treu und die SPD richtet sich seit Jahren nur noch zu Grunde. Obwohl ich bei der SPD die größte Überschneidung mit meinen politischen Interessen finde, zögere ich noch, wohin die Reise gehen soll.

Auch wenn ich immer mehr das Gefühl bekomme, dass es so langsam Zeit wird, den Arsch hochzubekommen. Und aktiv zu werden.

Und schon ist der letzte Tag der Developer Days da. Schön wars, inspirierend und aufregend zu gleich. Es war ja mein erstes Event überhaupt in der TYPO3 Community und ich hatte von Anfang an das Gefühl integriert zu sein. Ich habe eine Menge netter Leute getroffen, die man bis jetzt nur von Twitter, Slack oder von ihren Arbeiten im TYPO3 Universum her kannte. Ich glaube, ich werde immer mal wieder auf Events vorbeischauen und auch die Form der Barcamps ausprobieren.

How to better maintain your (public) extensions

Nicole Cordes zeigte ihr TravisCI-Setup, mit dem sie eine Menge Tasks abfeuert: PHPLinter zum Überprüfen der Kompatibilität, Unit und Functional Tests, Überprüfen der Codequalität per SonarQube und abschließendes Veröffentlichen im TER, wenn alle Tests durchgelaufen sind.

Auf den gesamten DevDays kristallierte sich heraus, dass es ohne Automatisierung einfach nicht mehr funktioniert. Keiner möchte mehr diese Tasks manuell ausführen, weil es nur unnötig Zeit kostet. Aber diese Tasks einfach wichtig sind und immer wichtiger werden, vor allem, wenn man in Teams unterwegs ist. Dienste wie SonarQube können die Qualität des Codes erhöhen und vor allem auf einen fest definierten Standard bringen. Tests sorgen dafür, dass der ganze Kram in erster Linie funktioniert und Änderungen nichts kaputtmachen.

Es wird Zeit, dass alles auch zu automatisieren!

TYPO3 Performance

Speed ist alles, wenn man eine Website aufruft. Dauert das Laden/Anzeigen der Seite zu lange, ist der Tab schon wieder zu.
Marcus Schwemer von in2code präsentierte seine sieben Schichten der Performance Onion (Delivery, Frontend, TYPO3 Konfiguration, Extensions, TYPO3 Core, Services und Hardware).

Angefangen beim Ausliefern an den Browser mit angepassten Caching-Hinweisen (Expire-Header, Cache-Control-Header), über minimiertes und gezipptes Ausliefern von Ressourcen, über das Verwenden von Cache-Extensions wie staticfilecache, Optimierung der GarbageCollection der TYPO3-Cache-Tabellen, das Verwenden des Caching-Frameworks beim Entwickeln eigener Extensions bis hin zur Optimierung der PHP-Konfiguration und schlußendlich dem Verbessern der Hardware-Architektur war alles dabei.

Am dritten Tag war ich etwas zwiegespalten, welche Sessions ich besuchen wollte, weil es leider ein paar Überschneidungen gab. Auf der einen Seite wollte ich mir die PHPUnit-Session anschauen, um nochmal einen Tritt in den Allerwertesten zu bekommen, viel mehr Unit-Testing zu betreiben, auf der anderen Seite hat mich aber die Nachmittagssession über das "perfekte" composer-Setup interessiert. Letzteres hat dann gewonnen.

How TYPO3 can help you with GDPR

Und schon wieder eine GDPR-Session! Wer des Themas noch nicht überdrüssig ist, kann sich gerne mal neben den GDPR-Änderungen in den TYPO3-Cores von 6.2 ELTS bis hin zum Master auch die gdpr-Extension von Georg Ringer, der den Talk gehalten hat, anschauen.

Georg zeigte am Anfang den Scheduler-Task und die IP Anonymization API, die in TYPO3 enthalten ist, wobei diese nur Definitionen für sys_log und indexed_search bereithält, für andere Extensions muss man dann seine eigenen Konfigurationen schreiben bzw. werden hoffentlich diverse Extensions angepasst.

Daneben gibt es ja die schon vorhandenen Tasks des GarbageCollectors und vom Recycler den Task zum Entfernen gelöschter Inhalte aus der Datenbank.

Im Zuge der DSGVO muss man ja vielleicht sogar ein Verfahrensverzeichnis erstellen, was dann einhergehen sollte, dass Backend-Zugriffe restriktiver gehandhabt werden. Denn nicht jeder BE-User muss persönliche Daten einsehen können.

Neben so Allgemeinplätzen wie dem Einbinden von Inhalten fremder Plattformen wie YouTube, ging es dann noch um die in der GDPR/DSGVO verankerten Notwendigkeit von Datenlöschung und Export von personenbezogenen Daten bis hin zur Verschlüsselung von sensiblen Daten direkt in der Datenbank.

Zum Schluss stellte er noch seine gdpr-Extension vor, die es auch in einer zahlungspflichtigen Variante gibt. Diese enthält dann ein Backend-Modul zum Löschen und Pseudonymisieren von Datensätzen mittels Faker.

Slides zu der Session kann man hier finden.

Create your perfect TYPO3 (Composer) project setup

In der Vorbereitung auf die TCCI-Prüfung musste ich mich mit der "normalen" Installation von TYPO3 beschäftigen und stellte mal wieder fest, wie einfach nicht nur die Installation, sondern auch das Verwalten von Abhängigkeiten mit composer geworden ist.

Das "perfekte" composer Setup von Helmut Hummel kommt meinem schon recht nahe (beziehungsweise umgekehrt): es wird alles nur noch per composer verwaltet, mit TYPO3 Console wird die PackageStates geschrieben, die Datenbankstruktur wird auf den neuesten Stand gebracht und die Verzeichnisstruktur wird angepasst.

Auch die Trennung von web und vendor halte ich für obligatorisch. Konfigurationsdateien und ähnliches gehören einfach nicht ins Webroot. Warum man, wie am Beispiel von T-Mobile Austria erwähnt, ein komplettes git-Verzeichnis auf einen Live-Server deployed werden konnte: naja, jeder hat mal einen schlechten Tag.

Ganz so hart wie man es mit Helmuts typo3-secure-web anstellen kann treibe ich es zwar noch nicht, aber das werde ich mir mal anschauen, ob man das Package auf alle Hosting-Umgebungen, mit denen ich es zu tun habe, verwenden kann.

Äußerst interessant fand ich auch sein Konzept des Environment-Handlings mit typo3-config-handling, dass die gesamte Konfiguration und sogar das Extconf-Handling in Yaml-Dateien auslagert. Ich benutze dafür noch den ApplicationContext, der dann je nach Kontext die LocalConfiguration mit anderen Werten überschreibt, die ich zum Beispiel in Development benötige.

Die Slides seiner Präsentation kann man hier finden.

Docker based demo server

Hannes Lau präsentierte am Freitag, wie man TYPO3 in einem Docker Cloud Server mit Jenkins bereitstellt. Dazu gab es einen Workshop, in dem auf einer Instanz von DigitalOcean Docker-Droplets gestartet wurden. Leider gab es zu wenig freigegebene Droplets, so dass es recht kuschelig wurde in den Teams.

DigitalOcean ist ein Cloud-Provider, der für Docker-Container eine API zur Verfügung stellt, um leicht Instanzen per API-Call hochzufahren. Wenn man solch ein Verfahren nicht tagtäglich verwendet, kommt es einem schon vor, als würde man eher eine Rakete zum Start ins Weltall klarmachen, aber es war schon interessant zu sehen, wie man TYPO3 in einem Dockerimage über Jenkins an eine Cloud-Instanz pushed, die dann auch noch per Loadbalancer-System überwacht wird. Für größere Projekte bestimmt mal interessant, in denen es darauf ankommt, zeitnah auf unterschiedliche Anforderungen auf die Systemlast zu reagieren.

How do I get my deployment for a project / TYPO3 extension running with GitLab CI

Den unterhaltsamsten Workshop hat bisher Thomas Löffler gegeben, in dem er Einblick in seinen Gitlab-Workflow gab, wie er zum Einen Code auf unterschiedliche Systeme deployed und zum Anderen Tests auf seine Extensions fährt. 

Ich frage mich ja, warum GitHub seit Jahren diesen Teil des Entwicklerlebens verschläft und nicht selber Tools für Continuos Integration und Delivery anbietet. Hat man seinen Code bei GitHub liegen, muss man auf externe Dienstleister zurückgreifen, um seinen Kram auf diverse Server zu packen.

Gitlab bietet einem dies an und es war nett anzuschauen, wie ähnlich sich die ganzen Integrationen doch sind. BitBucket hat mit seinen Pipelines ein sehr ähnliches Werkzeug geschaffen, wobei die Umsetzung von Gitlab in der Webansicht schöner gestaltet ist. Auch wenn man das eigentlich nicht braucht, denn was ist schon schöner als ein Task, um den man sich nicht kümmern braucht, weil er sich sowieso bei einem Fehlschlag per E-Mail meldet?

Coding Night

Never change a running system! Never! Auch nicht aus "Gier" endlich einen Dark Mode in seinem macOS haben zu wollen. Denn das Update auf die Beta hat mir den Abend vermiest. Zwar war ich dann doch in der Lage über ddev mir das TYPO3 zu installieren, aber als dann nach meinem ersten Code-Review überhaupt, Docker abgeschmiert ist und den Container mitgerissen hat, hatte ich ganz schlechte Laune. Vielleicht auch einfach zu wenig Bier getrunken...