Beiträge aus der Kategorie: Videospiele

Loom (Teil 2)

Ein Drache, der Angst vor Feuer hat! Sowas gibt es doch sonst nur in Geschichten! Okay, da war doch was...
Sonderlich bedrohlich ist dieses Exemplar aus der Sagenwelt jedenfalls nicht, auch wenn er nicht möchte, dass ich seine Höhle jemals wieder verlasse. Dennoch erzählt er mir, dass vor langer Zeit ein Magier den Schatz befreien wollte und dabei ein Erdbeben im Vulkan ausgelöst hat, der den größten Teil des Schatzes begraben hat. Auch eine Sphäre aus Glas scheint dabei verloren gegangen zu sein. Verdammt.

Aus Frust, Langeweile oder einfach nur um den Drachen zu ärgern, verwandele ich seinen Schatz in einen Haufen Stroh und lasse ihn dann auch noch einschlafen. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass der Drache im Schlaf heftig atmet und dabei das Stroh in Flammen setzt! Und weil sein Schwanz dabei Feuer fängt, wacht er auch gleich wieder auf, erschrickt sich und haut ab. Na gut, kann ich wenigstens versuchen aus der Höhle zu fliehen.

Da ich schon eine Menge Zaubersprüche gelernt habe, kann ich auch die Dunkelheit überwinden und das verwirrende Höhlensystem verlassen. Unterhalb des Berges treffe ich auf einem Friedhof einen schlafenden Jungen, den ich erstmal aufwecke. Er heißt Wellwrought "Rusty" Nailbender, gehört zur Gilde der Schmiede und sollte eigentlich Feuerholz sammeln. Gut, bei der kargen Landschaft hätte ich hier auch nichts gefunden. Er zeigt mir noch seine Heimatstadt Forge und muss mir leider mitteilen, dass er auch keine Schwäne gesehen hat. Wie auch, er hat ja tief und fest geschlafen! Sein Nickerchen will er dann auch gleich mal fortsetzen.

Ich mache mich auf in die Stadt der Schmiedegilde, die aber so gar nicht freundlich ist und mir vor dem verschlossenen Tor klargemacht wird, dass ich hier nichts zu suchen habe. Selbst nachdem ich mit einem Zauberspruch das Tor heimlich geöffnet habe, werde ich erwischt und unsanft heraus komplimentiert. Muss ich mir also einen anderen Weg suchen. Ich gehe wieder zu dem schlafenden Jungen zurück und verwandele mich mit einem in der Höhle gelernten Spiegelzauber in ihn. So gelange ich in die Stadt und erfahre, dass ich (also der Junge) von einem Mann namens Stove gesucht werde.

Dieser scheint mein Lehrmeister zu sein, der mich auf die Suche nach Feuerholz geschickt hat. Er ist ziemlich sauer, dass ich mit leeren Händen zurück gekommen bin, da das Feuer seiner Schmiede unterhalten werden möchte. Die Kleriker haben auch der Gilde der Schmiede einen großen Auftrag erteilt und sie hängen scheinbar diesem hinterher. Stove entdeckt meinen hölzernen Zauberstab, den er mir auch gleich abnimmt und mich aus Frust und Ärger in das Gefängnis wirft.

In der Zwischenzeit hat sich der Drache ein wenig beruhigt und ist auf der Suche nach mir. Er entdeckt auf dem Friedhof Rusty, mit dem ich ja das äußere Erscheinungsbild getauscht habe. Immer noch schlafend. Plötzlich verwandele ich mich zurück. Rusty muss etwas zugestoßen sein!
Und wirklich: nachdem der Schmiedemeister meinen Zauberstab ins Feuer geworfen hat, sieht man wie der Geist des toten Rusty ziemlich sauer ein Portal ins Jenseits öffnet. In dem Moment, in dem sich das Portal schließt, schlüpft meine Ziehmutter Hetchel, immer noch in Form eines kleinen schwarzen Schwans, aus diesem in das Diesseits.

Auf der Suche nach mir sieht sie im Rauch der Schlote der Schmiedegilde die Rauchzeichen, die der kokelnde Zauberstab von sich gibt. Sie fliegt zum Kamin, entdeckt den Zauberstab und zieht ihn aus dem Feuer. Warum sie nicht da leibt, nachdem sie mir den Stab unter der Tür in mein Verließ geschoben hat und ich mich befreien konnte, bleibt mir ein Rätsel.
Ich mache mich auf, aus dieser Stadt zu kommen und gelange auf meiner Flucht in einen riesengroßen Saal, in dem ein Kleriker mit dem Obmann der Gilde spricht. Die Schmiedemeister stehen kurz vor der Vollendung ihres Auftrags und schärfen gerade die letzten Schwerter.

Frech, wie ich bin, lasse ich das letzte Schwert in der Hand des Schmiedemeisters wieder stumpf werden. Leider entdeckt mich der Kleriker dabei und lässt mich festnehmen und zu seiner Kathedrale bringen. Erst in der Gefangenschaft eines Drachens und nun in der von Bischof Mandible. Mal sehen, wie ich dieses Mal flüchten kann.

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Loom (Teil 1)

Wenn ich mich nicht falsch erinnere war "Maniac Mansion" das erste Point-and-Click-Adventure, das ich gespielt habe. Die Art und Weise wie einem die Geschichte präsentiert wurde und wie man Teil der Handlung war hat mich umgehauen. Auch der Humor konnte mein elfjähriges Ich ziemlich gut abholen.

Danach habe ich so gut wie jedes Adventure aus dem Haus LucasArts gespielt: The Secret of Monkey Island und seine Nachfolger (bis auf den vierten Teil, der war grausam), Indiana Jones IV (den dritten Teil habe ich nur angespielt), Day of the Tentacle, Sam & Max. Vollgas und Grim Fandango habe ich leider auch nur angespielt, in der Zeit waren dann leider schon andere Genres angesagt.

Und jetzt hole ich alle ungespielten Adventures nach. Und nicht nur die von LucasArts, sondern auch die anderen großen Serien unter anderem von Sierra. Und mit Loom fange ich an, denn das hat mich schon immer von seinem Look fasziniert. Die EGA-Version habe ich gesucht und nicht gefunden, bei gog.com bin ich dann mit der VGA-Version mit Sprachausgabe fündig geworden. Nach einem kurzen Anspielen merkte ich aber, dass in dieser Version doch einige Zwischensequenzen mit Informationen fehlten und besorgte mir die "FM Towns"-Version, die zwar keine Sprachausgabe, dafür aber einen hervorragenden Soundtrack und auch die VGA-Grafik hat.

In der Rolle des Bobbin Threadbare wird man zum Anfang des Spiels direkt vor vollendete Tatsachen gestellt: meine Ziehmutter Hetchel wird vom Ältestenrat der Webergilde zur Rechenschaft gezogen, weil sie mir die Geheimnisse des Webens gezeigt hat. Und scheinbar habe ich eine besondere Rolle inne, denn die Ältesten waren schon immer der Meinung, dass mit mir das Chaos auf die Insel gekommen ist. Sie verwandeln meine Ziehmutter in ein Schwanenei und als wäre das noch nicht alles, erscheint in diesem Moment ein weißer Schwan und verzaubert die Ältesten auch in Schwäne, die daraufhin alle in eine andere Dimension verschwinden. Ich versuche mit einem liegengebliebenen Weberstab meine Ziehmutter aus dem Ei zu befreien, was nur halbwegs funktioniert: sie bleibt ein kleiner schwarzer Schwan. Sie sagt mir, dass ich von der Insel verschwinden und mein Geheimnis erkunden soll, um das Chaos in Form des Dritten Schattens aufzuhalten.

Ich erkunde die verlassene Insel und kann schließlich mit einem Baumstamm auf das nahe Festland fliehen. Hinter dem Strand erkenne ich eine grüne Stadt, die komplett aus Glas zu bestehen scheint. Ich kann einem Gespräch zuhören, in dem ein wahrscheinlich hoher Magier etwas von in die Zukunft blicken erzählt. Dies scheint mit einer Art von Glaskugel zu funktionieren, die aber noch verbessert werden muss.
In einem anderen Gespräch wurde mir die Geschichte der Stadt etwas nähergebracht: diese wurde vor Jahrhunderten von einem Drachen überfallen, der alle Schätze mitgenommen hat. Nur ein Stück, das Conundrum, ist erhalten geblieben. Es besteht aber aus Diamant und nicht aus Glas, was sich aber keiner erklären kann.

Nachdem ich im Wald eine Patrouille der Gilde der Schäfer, die mich nicht vorbeilassen wollte, vertreiben konnte, treffe ich Fleece, die Anführerin der Schäfer. Diese hält mich für einen mächtigen Zauberer, nach dem sie gerufen hat. Sie erzählt mir von den Klerikern, die von den Schäfern zehntausend Schafe angefordert haben, um eine Armee zu ernähren. Der Drache war aber auch bei den Schäfern und hat eine Menge Schafe gerissen Die Schäfer sind verzweifelt und fordern von mir eine Lösung ihres Problems. Ich färbe die Schafe mit einem Zauberspruch grün ein, so dass der Drache sie auf der Weide nicht mehr so gut erkennen kann. Genau in diesem Moment erscheint genau dieser und anstelle eines Schafes schnappt er mich und verschleppt mich in seine Höhle. Und hier sitze ich nun.

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Früher war mehr Abenteuer

Nicht nur dass früher alles besser war. Nein. Früher waren sogar die Computerspiele besser! Das kommt mir jedenfalls momentan so vor und mag auch bestimmt romantisch verklärt sein, aber von einem Spiel wie Red Dead Redemption 2, das einen Metacritic-Score von 97 und einen Userscore von immerhin 7.7 aktuell hat, habe ich mehr erwartet.

Mehr als eine zugegebenermaßen wunderschön anzusehende Spielwelt. Mehr als gefühlt dutzende Spielmechaniken, die nebeneinander existieren und viel zu wenige Berührungspunkte und Auswirkungen untereinander haben. Aber von dem neuesten Spiel von Rockstar möchte ich an dieser Stelle gar nicht reden, denn ich habe mir vor ein paar Wochen ein wirklich grandioses Buch bestellt, das mich nicht nur von seiner Aufmachung begeistert, sondern auch wieder in meine Jugend zurückversetzt hat.

Bitmap Books ist ein Publisher in England und hat Mitte diesen Jahres ein Buch über die sagenumwobene Zeit der grafischen Point-and-click-Adventures herausgebracht: The Art of Point and Click Adventure Games. Auf über 460 Seiten in einem Hardcover (gibt es auch als PDF, aber das Buch muss man in den Händen halten!) mit vielen Screenshots angereichert, erzählt es die Geschichte der Adventures in Form von Interviews mit den Entwicklern, Grafikern und Produzenten von damals.

Und da mich irgendwie aktuelle Spiele ziemlich langweilen, habe ich mir etwas vorgenommen. Ich habe keine Lust mehr auf das x-te Open-World-Spiel, das mich mit immer mehr Mechaniken nervt und seine eigentliche Geschichte immer wieder mit Blumenpflücken unterbrechen muss oder Shootern, die ihre langweilige Inszenierung mit Lootboxen retten möchten. Ich werde jetzt eine Menge Adventures von damals nachholen, die ich schon immer mal spielen wollte und damals nicht getan habe: Loom, Kings, Space und Police Quest. Leisure Suit Larry, Legend of Kyrandia, Lure of the Temptress, Beneath a steel sky und wie sie alle heißen.

All die Klassiker, die man mal gesehen haben sollte, werde ich hoffentlich durchspielen. Ohne Lösungen, die knallharten Rätsel von damals, ohne dass mir ein Tutorial erklären muss, wie ich irgendwelche Dinge kombinieren muss. Und anfangen werde ich mit Loom. Der CD-Version von 1992 mit VGA-Grafik.

Lootbox-Mechaniken zur Hölle

Meine Kinder spielen Clash Royale und ich habe von Anfang dieses Spiel nicht leiden können. Das hat damit angefangen, dass ich die Aufteilung des Spielbretts für einen Abklatsch eines Startszenarios von Warhammer gehalten habe und hat mit den unsäglichen Lootboxen aufgehört. Es gibt nichts Schlimmeres als Lootboxen und ich kann es zwar aus unternehmerischer Sicht verstehen, dass auch ganz viele AAA Spiele diese Mechanik einbauen, aber aus der Sicht eines Spielers finde ich es unerträglich.

Von daher bin ich nie mit dem Spiel warm geworden. "Age of Sigmar: Realm war" musste ich mir aber unbedingt aufgrund des Settings und meiner langsam aufkeimenden Liebe zu "Warhammer: Age of Sigmar" trotzdem anschauen. Auch wenn schon beim ersten Spiel klar wurde, dass es sich hierbei nur um einen kompletten "Clash Royale"-Klon handelt, wollte ich doch trotzdem die Mechaniken verstehen.

Eine Auflage habe ich mir aber gemacht: es wird kein Geld ausgegeben, um schneller voranzukommen! Auch wenn ich das eigentlich doof finde, weil ich selber Entwickler bin und für meine Arbeit entlohnt werden möchte. Aber ich programmiere ja auch keine "Pay to win"-Spiele.

Nach den ersten Tagen bin ich etwas ernüchtert, denn wenn man einmal die Spielmechaniken durchschaut hat, stellt man fest, dass nicht sonderlich viel Tiefe vorhanden ist. Man stellt sich sein Deck zusammen, probiert neue Kombinationen aus, die man bei Gegnern sieht, die einen vernichtend geschlagen haben und durch die Lootbox-Mechanik ist man "gezwungen", alle paar Stunden die Kometen/Boxen zu öffnen, um an neue Karten heranzukommen.

Mittlerweile ist mein Charakter kurz vor Level 6 und ich stehe vor dem Einzug in die vierte Welt und ich denke, dass ich das Spiel schon noch ein wenig weiterspielen werde. Mehr aber auch nicht.

Überfordert

Auf Twitter wird gerade der Hashtag #gamestruck4 durch die Welt gejagt. Man soll in einem Tweet die vier Spiele benennen, die einen beeinflusst haben. Das ist verdammt nochmal total schwierig!

Wenn ich da auch nur kurz drüber nachdenke, komme ich vom Hölzchen aufs Stöckchen und ich müsste mir eigentlich ein Ranking einfallen lassen, um das wirklich beantworten zu können, ohne dass mir im selben Moment noch weitere Spiele einfallen, die es mehr verdient hätten, meine größten Influencer gewesen zu sein.

Wo fängt man da überhaupt an? Beim 086er, der bei meinem Vater im Büro stand? Beim C64? Beim NES des Kumpels? Und dann? Die ganzen Spiele, die man auf dem C64 gezockt hat, auf dem Amiga, dann meine (gefühlt goldene) Zeit in der Jugend, in der man alles gespielt hat, was nicht bei drei installiert war. Oder später, wenn man aufgrund Zeitmangels noch selektiv Spiele gespielt hat?

Es wird Zeit für eine Liste.

Wolkenfetzen

Die Zeiten, als ich mit Hardware beschäftigt habe und genau wußte, welche Grafikkarte, welches Mainboard und welcher RAM gerade der heisseste Scheiss sind, sind schon lange vorbei. Mit Einzug von Apple-Geräten und auch dem Abflauen des Apple-Hypes, in dem man sich noch jede Keynote angeschaut hat, besteht die Notwendigkeit, sich mit diesen Themen zu beschäftigen, nicht mehr. Apple-Geräte sind einfach viel zu teuer, haben selten die neueste Technologie verbaut, funktionieren aber.

Früher hat man bestimmt auch den ein oder anderen Bekannten gehabt, der immer die neuesten Software-Cracks hatte, seine PlayStation 1 mit einem Mod-Chip versehen hat und sich Spiele aus der Videothek auslieh, um sie schnell zu brennen und einfach nur zu sammeln.

Der Wired-Artikel "The teens who hacked Microsoft´s Xbox empire" beschäftigt sich mit dieser Szene und einem speziellen Hacker, dessen Geschichte damals irgendwie an mir vorbeiging. Lag wahrscheinlich daran, dass ich noch nie eine Microsoft-Konsole mein Eigen nannte (PlayStations waren schon immer besser! ;-) ).

Dann gibt es noch ein Interview mit Matthias Schreiber, dem Geschäftsführer der TYPO3 GmbH, in dem man es in erster Linie um die Entwicklung und Ziele von TYPO3 9 geht. Sehr lesenswert.

Kurzes Aufflackern

Seit ein paar Tagen spiele ich wieder Pokémon Go. Das hört sich jetzt eher wie eine Entschuldigung an und nicht wie eine Empfehlung, es mir gleich zu tun. Die kann ich auch nicht aussprechen, denn in dem knappen 3/4 Jahr, in dem ich nicht gespielt habe, hat sich nicht viel an der Spielmechanik getan, dass es mich länger packen würde. Oder ich verstehe es nicht.

Mehr als Pokéstops abklappern, hier und da immer die gleichen Pokémons einsammeln und ab und zu eine Arena übernehmen gibt das Spiel nicht her. Zwar hat Niantec mit den Raids versucht, das Gefühl des Zusammenspiels mit Freunden oder anderen Mitspielern zu fördern, aber mehr als eine Erweiterung des bekannten Arena-Kampfes ist das auch nicht.

Und nur weil man jetzt noch mehr Pokémons sammeln kann zieht mich das Spiel leider auch nicht tiefer in den Bann. Dafür scheint mein "Jäger und Sammler"-Trieb einfach nicht ausgeprägt genug zu sein.

Ich will es endlich schaffen!

Ich bin nicht gut im Beenden von Videospielen. Ich denke, die Anzahl an Spielen, die ich wirklich bis zum Ende gespielt habe, kann man an vier Händen abzählen. Und ich spiele seit 1989.
Irgendwann erreiche ich einen Punkt im Spiel, in dem es mir zu nervig ist, ständig von „vorne“ anzufangen, um die Stelle zu meistern, an der ich scheitere. Aus diesem Grund habe ich mich auch noch nie an die „Dark Souls“-Reihe getraut: ich würde wahrscheinlich schon nach zehn Minuten den Controller in die Ecke werfen und die Disc nie wieder einlegen.

Letztes Jahr habe ich mir vorgenommen, Spiele, die ich mir kaufe, auch zu Ende zu bringen. In Sport-/Rennspielen den eventuell vorhandenen Karrieremodus bis zum maximal erreichbaren Pokal und Story-Spiele bis zum Ende der Geschichte. Hundert Prozent der Ziele will ich gar nicht erreichen, bei OpenWorld-Spielen ist das ja mittlerweile mehr als lästig geworden: „Sammle hundert von diesen rosafarbenen Pflanzen“ und so weiter. Laaaangweilig.

Kurz nach meinem Entschluss habe ich mir die Skyrim-Edition für die PlayStation 4 geholt, nachdem ich das Spiel auf der PS3 zwar schon weit gebracht, aber nicht im Ansatz vollendet hatte. Und nun spiele ich seit letztem September, habe zwar auch schon den DLC Dragonborn zum Ende gebracht, aber die Hauptquest-Reihe vernachlässigt. Und das mit fast Level 40. Aber ich werde sie noch zu Ende bringen. Auf jeden.

Auch wenn ich mir vor ein paar Wochen Elite Dangerous zugelegt habe. Klingt jetzt ziemlich idiotisch, als Spieler, der schon andere Spiele nicht zu Ende gespielt hat, sich quasi ein Endlos-OpenWorld-Spiel ohne großartige Storyline zuzulegen. Aber vielleicht ist das ja nur, dass ich eine Ausrede habe.

Nichtsdestotrotz gibt es aber ein paar Spiele, die mich schon reizen, sie zu Ende zu spielen. Super Mario Land auf dem GameBoy ist so eins davon. Schon damals hatte ich das Spiel und bin an den ersten Leveln verzweifelt. Ich bin einfach nicht gut in Jump ’n’ Runs. Ich finde aber, dass man diesen Klassiker der Spielgeschichte, der so prägend für das Genre an sich und Videospiele im Allgemeinen war, zu Ende bringen sollte. Oder nicht?

Über den Weg Gelaufenes in KW12

Diese Woche lag im Zeichen des Frühlingsanfangs und irgendwie gab es wenig Artikel, die ich mir überhaupt zum Lesen markiert habe. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich wenig dazu kam, meine RSS-Feeds zu scannen.

  • Wunschliste für die Integration von composer in TYPO3 Alexander Schnitzler hat auf Github einige Zeilen geschrieben, wie er sich selber die Integration von composer für TYPO3 vorstellt. Die Kommentare sind lesenswert, weil sie noch mehr Punkte aufgreifen.
  • Karabiner-Elements Tool, mit dem ich die Media-Tasten von macOS auf meine Pok3r-Tastatur legen konnte. Endlich.
  • Interview mit Donald Trump mit dem Time-Magazin Auf der einen Seite total faszinierend, wie so jemand Präsident eines riesengroßen und vor allem bunten Staat werden kann. Auf der anderen Seite beängstigend.
  • OpenEmu - Emulator für diverse Systeme Auf der Suche nach einem SNES-Emulator für den Raspberry Pi drauf gestoßen, ausprobiert und für gut befunden. Alte Spiele auf macOS mit dem PlayStation-Controller spielen. Wunderbar.
  • RetroPie - Emulator für den Raspberry Pi Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber das scheint genau das zu sein, was ich für den Mini-Rechner benötige. Wenn das wirklich mit einem PlayStation-Controller zu koppeln ist, wird mein Sohnemann das hoffentlich wie ich hervorragend finden.
  • Der letzte Brand Faszinierendes Interview eines Workaholic und in Perfektion versessenen Mannes, der nicht zum ersten Mal alles hinschmeisst, weil es nur noch betriebswirtschaftliche Maximierung für seine Tätigkeit gibt. Nicht nur, dass ich Monkey 47 immer noch allen anderen Gins bevorzuge, weil er für mich die schönste, fruchtig-würzige Geschmacksnote hat, ich würde gerne mal so einen Williams aus seiner Brennerei probieren. Leider unbezahlbar.

Über den Weg Gelaufenes in KW11

Irgendwie habe ich es vergessen für die zehnte Woche meinen Reader zu entrümpeln. Auf der anderen Seite komme ich momentan gerade sowieso kaum dazu, Artikel mehr als die Phase des Scannens zu gönnen. Was sie echt nicht verdient haben. Die meisten jedenfalls.

  • KoN (King of Nothing) ist ein Rogue-like der in sieben Tagen aus der Feder von TINYTOUCHTALES und Max Fiedler. Die Macher des hervorragenden Smartphone-Kartenspiels haben dann auch nur fünf Tage für die Umsetzung eines Threes-Rogue-Likes benötigt. Scotty wäre stolz.
  • Thimbleweed Park wird endlich veröffentlicht Ich habe ja seit der ersten Ankündigung es so gut wie vermieden, Screenshots, Videos oder Artikel über das neue Machwerk von Ron Gilbert (unter anderem) anzuschauen und zu lesen. Auch wenn es nicht der große Wurf wird, möchte ich das Spiel ohne irgendwelche Beeinflussung genießen. Der Anspruch an ein neues Grafik-Adventure besonder in dem Stil ist einfach nicht zu erfüllen, das ist mir jetzt schon klar. Aber vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt. Hoffentlich.
  • Is design dead? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen langen Artikel noch gar nicht gelesen habe, aber wenn es dort wirklich um die Praktiken des Extreme programming (XP) und Software-Design geht, habe ich das auf jeden Fall vor.
  • CSS Grid Layouts werden der neue Scheiss Die Unterstützung von Flexbox ist mittlerweile so stark, dass man es ohne Nachdenken verwenden kann und auch "Frameworks" wie Bootstrap verwenden diese Methode in Version 4. Der "Nachfolger" steht nun schon in den Startlöchern und erlaubt unter anderem zweidimensionale Grids anzulegen, die man so auch nicht mit Flexbox hinbekommt. Jedenfalls nicht mit purem CSS. Hier und hier gibt es noch ein paar Infos.
  • Die MiniDisc Ich wollte damals immer einen MiniDisc-Player haben, aber die waren für einen Schüler einfach viel zu teuer.